Sonntag, 23. August 2015

Klettersteig, Örflaschlucht.


Heute standen mal ein Klettersteig auf dem Programm. Der Joschi führte mich in die Faszination des Klettersteige ein. Wir gingen zwar "nur" den Örflaklettersteig, doch diese Schlucht war ein tolles Erlebnis und für mich Klettersteig Anfänger genau das richtige um da mal rein zuschnuppern und mich mit dem Klettersteig Virus zu infizieren.
Gestartet sind wir vom Schwimmbad Riebe Götzis, von hier marschierten wir die Örflaschlucht hinein. Sie war heute wieder gut besucht.

Bis sich der Weg und der Emmenbach teilten, hier folgten wir den kleinen Fußweg am Emmenbach entlang. Bald trafen wir auf eine Brücke über den Emmenbach.

Hier verließen wir den Weg und folgten dem Emmenbach weiter aufwärts. Mal durch das Bachbett, mal etwas oberhalb der Schlucht. Aber immer in Mitte der Wildromantische naturbelassenen Örflaschlucht!



Schließlich standen wir dann vor dem Einstieg und wir legten unsere Kletersteiggurten an.


Und mit einem kleinen mulmigen Gefühl, aber noch viel mehr Vorfreude stieg ich ein in meinen ersten Klettersteig.

Ich fühlte mich gleich Pudelwohl.

Auch die kleine Mutprobe, sich einfach mal hängen zulassen bestand ich!


Der Ausstieg aus der Örflaschlucht hatte es dann wieder in sich, es ist auch der Schwerste teil des Klettersteiges.




Auf einen kleinen unbekannten weg führte mich Joschi wieder zurück zum Bekannten teil der Örflaschlucht.


Den kleinen Radler haben wir uns verdient.


Es war eine tolles Erlebnis und ich freue mich schon auf die vielen Klettersteige die ich noch begehen werde.

Sonntag, 9. August 2015

Portla Kopf 1905m, Sünser See


Nicht immer verläuft eine geplante Wanderung, so wie man sie geplant hat. Vor allem nicht wenn man mit unbekannten Flachländer unterwegs ist. Dann ist es gut wenn man einen Plan B hat. Geplant war über den Portla Kopf zum Portlahorn und Sünserspitze zugehen. Leider war nach dem Portla Kopf Schluss damit, Mein Mitwanderer bekam Höhenangst und bedenken das er den Weg dem Grat entlang weiter gehen zu können. Also drehten wir um, damit der Tag nicht ganz "versaut" war entschlossen wir uns einfach nur zum Sünsersee zu gehen und der Tag wurde so doch noch schön.

Am späten Vormittag starteten wir vom Furka Parkplatz aus, Es gibt zwar weiter unten noch mehr Parkmöglichkeiten, aber die sind mir nicht so sympatisch. Der Nachteil ist, man muss ein paar Minuten der Strasse entlang gehen, bevor links der Wanderweg abzweigt. Dieser Weg führt direkt zur Alpe Portla, hier biegtr man dann links ab und folgt dem Markierten Weg Richtung Sünsersee Fürkle.
Hier geht man den rechten weg die Steile Wiese hoch und bald schon erreicht man den Grat. Auf der rechten Seite kommt man rasch zum Portlakopf.

Links vom Grat geht der Weg zum Portlahorn, den wir leider nicht mehr gehen konnten. wir gingen zurück zum Fürkle und folgen dann den Weg zum Sünser Joch und Blauen See. Dieser Pfad geht direkt unterhalb des Grates dem Berghang entlang.
Kühe beim Blauen See
Der Blaue See, ist dann doch nur ein kleiner Wasser Tümpel. Doch nach dem Blauen See ist mal bald wieder auf dem Grat, der dieses mal schön breit ist :-) und man erreicht bald das Sünser Joch.

Vom Sünser Joch geht es dan links runter zum Sünnser See, ein wirklich schöner Fleck Erde und das nicht nur, weil nun endlich die Sonne langsam raus kommt.

Vom Sünser See gehen wir das kleine Tal zurück in Richtung Sünser Alpe, bis wir zum Fürkle zurück kommen.
Blick zurück auf die Sünser Alpe
Vom Fürkle geht es wieder zur Alpe Portla und den Weg, bzw. Strasse zurück zum Furkajoch.

Einkehr Möglichkeiten: Furka Pass Charly's
                                      Alpe Portla
                                      Sünser Alpe

Länge :                   9,13 km
Zeit :                        4 h
Höhenunterschied: 515m

Dienstag, 21. Juli 2015

Lichtenstein, Malbun, Silberhorn 2150m und Nospitz 2091m


Im Frühtau zu Berge wir ziehen tralala, Momentan ist es ratsam so früh wie möglich los zuziehen wenn man in die Berge will. Ich startete gerade bei Sonnenaufgang vom Parkplatz in Malbun und wurde gleich einmal mit einem ersten "Wildtier" sichtung belohnt.
Ein Berglurch direkt auf dem Parkplatz in Malbun

Noch düster und fein kühl!
Rasch geht es deshalb auch rechts von Malbun hoch Richtung Täli.


Alleine ziehe ich langsam den Berg hoch, überall zwitschern die Ersten Vögel, die den Morgen begrüßen. Auch die ersten Murmeltiere pfeifen schon, nur sehen tut man sie nicht, noch nicht. Mein Weg geht vorbei an blühenden und dufteten Kräuterwiesen.

Es scheint gerade Paarungszeit der Lurche zu sein. Fast auf jedem stein sieht man Lurche im Liebesspiel.

Dann erblicke ich ihn, auf dem Bergkamm steht ein einsamer Wachposten. Man sieht ihn zwar kaum auf dem Foto aber ich habe den Gams Wachposten mal mit einem Pfeil markiert.


Leider ist meine Fotoausrüstung zu schwach dafür. Aber auf diesem Bergkamm muss ich nacher auch entlang marschieren um zum Silberhorn zu gelangen. Den erreicht man auch rasch auf dem nicht markierten Weg der immer dem Kamm folgt.
Der eigentliche höchste Punkt des Silberhorns

Das Gipfelkreuz ist etwas versetzt nördlich davon.

Wunderschöne Bergkulisse beim Silberhorn 2150m
Um auf die Nospitze zu kommen muss man den Bergkamm zurück gehen, bei der Verzweigung (offizieller Weg zur Pfälzerhütte, Malbun) gerade aus weiter dem Bergkamm folgen. bis man auf einem undurchdringbaren Latschen wald trifft. Hier gibt es einen kleinen schmalen und extrem rutschigen Trampelpfad der auf der Westseite des Berges entlang führt.
Das Ziel voraus in Sicht, doch die Wiese ist viel Steiler als es hier der schein hat und nur selten ist der Weg so gut zu gehen wie hier.
Doch auch dieser Gipfel ist rasch erreicht.
Nospitze 2091m

Blick zurück auf dem kamm von dem ich gekommen bin. 
Der Weg führt unterhalb der Latschen vorbei. Es muss auch der gleiche Weg zurück gegangen werden, bis man wieder auf den offiziellen Weg kommt den folgte ich dann wieder Richtung Malbun. Etwas weiter unten nahm ich nicht den offiziellen Weg, sondern ein Güterweg der quer durch die Alpe runter führte. Es war kein Fehler, den auf dieser Wiese wimmelte es nur von Murmeltiere und einige ließen sich sogar von mir Fotografieren.




Rasch ist man wieder unten in Malbun, wo man sich in einem der vielen Gaststätten auch ne Jause und ein kühles Bier genehmigen kann.

Wanderzeit:  gemütliche 3h 48 min
Länge: 7,37 km
Anstieg: 719m



Sonntag, 12. Juli 2015

Sareis 2003, Spitz 2189, Augstenberg 2356, Pfälzer Hütte, Malbun



Früh Morgens starteten wir von Malbun aus, genau rechtzeitig um vor der Sommerhitze etwas zu fliehen.
Blick zurück auf Malbun
Auf einen Güterweg geht es erst mal hoch nach Sareis, ein kleines Stück haben wir durch die Alpenwiese abgekürzt.

Erst kurz vor der Sareis (Bergstatdion der Malbuner Bergbehnen) trafen uns die ersten Sonnenstrahlen. Hier machten wir kurz Pause und genossen die Fabelhafte Aussicht.

Auf dem wunderschönen schmalen Gratweg geht es weiter Richtung unser Hauptziel, dem Augstenberg, vorbei unterhalb von Spitz.

Kleine Warnung an alle Sonntags Touristen.


Ganz kleine kurze Kletter Einlagen inbegriffen 
Nach ca. 3,5 Stunden erreichten wir schließlich den Gipfel, Augstenberg 2356m! Leider hat vor kurzem, vermutlich, ein Blitzeinschlag das Gipfelkreuz leicht zerstört.

Der Weg zur Pfälzer Hütte verläuft ebenfalls über einen schmalen Grat, Ist aber sehr schnell geschafft, bereits nach einer Halben Stunde sitzt man gemütlich im Garten der Pfälzer Hütte und geniest ein gekühltes Getränk.




Nach der Pfälzer Hütte geht man erst mal wieder auf einem Güterweg Richtung Malbun zurück. Erst ein Stückchen weiter unten gibt es eine Abzweigung Richtung Malbun Täli. Dieser Weg ist wieder ein schöner schmaler weg.
Nur knapp zwei Stunden braucht man von der Pfälzer Hütte zurück nach Malbun, über wunderschönen Alpenwiesen und Latschen Wälder. Auch Murmeltiere sind zu haufen zu sehen.

Gesamtgehzeit: 6h 41min  (mit Kindern 10 + 14 Jahre)
Höhenunterschied: 975m 
Einkehrmöglichkeiten: Sareis und Pfälzerhütte