Montag, 13. August 2018

Übleschlucht Laterns, ein schöner Ausflug bei heißen Temperaturen

Gegangen am 30,07.18

Wenn der Sommer da ist und es fast unerträglich heiß wird, wandert man gerne mal in den kühlen Schluchten unser schönen Berge herum. Die Übleschlucht ist zwar ne kleine Schlucht, aber, nicht übel! Sollte man gesehen haben.
Beginnen tut die Wanderung in Laterns gegenüber dem Gasthof Löwen. Hier befindet sich auch eine Bushaltestelle, man kann also gemütlich mit dem Öffi zur Wanderung kommen. Für die was mit dem PKW zur Wanderung kommen, gibt es etwa 500 Meter weiter oben ein öffentlicher Parkplatz. Der Wanderweg ist gut beschrieben und beginnt, wie schon gesagt gegenüber dem Gasthof Löwen.

Zuerst geht es über Wiesen immer weiter hinunter ins Tal.

Bald erreicht man aber den Wald, hier ist es schon etwas kühler. Der Weg wird aber auch anspruchsvoller.

Es geht schnell voran und schon bald steht man in der kühlen und fantastische Übleschlucht.



Am Ende der Schlucht angekommen gibt es die Möglichkeit nach Übersaxen oder Rankweil weiter zu wandern.


Ich dagegen entschloss mich dazu etwas länger in der Schlucht zu bleiben und das kühle Nass etwas zu genießen. Es gibt da mehrere Möglichkeiten entlang der Schlucht Baden zugehen. Am Anfang der Schlucht zweigt ein kleiner nicht markierter Weg ab. Dieser führt dann direkt zum Bach hinunter und bietet da eine schöne Bademöglichkeit.

und rein ins kalte Nass.

Danach bin ich wieder über den gleichen Weg zurück. Die Übleschlucht ist auf jeden Fall ein Besuch wert!!!!!

Distanz: ca 6 km
Aufstieg: ca 300 Höhenmeter
Abstieg: ca 300 Höhenmeter
Dauer: 1,5 - 2 Stunden. kommt drauf an wie lange man mit staunen verbringt.
Einkehrmöglichkeit ist der Gasthof Löwen

Dienstag, 7. August 2018

Sonnenuntergang auf dem Karren, sind immer toll!

Gegangen 29,06.18

Sicherlich kein Geheimtipp mehr, aber immer wieder schön, sind die Sonnenuntergänge am Karren!









Montag, 6. August 2018

Glattmar 1930m Walsertal


Gegangen im Mai 2018
Von Sonntag aus fahren wir mit der Seilbahn Sonntag Stein hoch zur Bergstation Stein. Hier gibt es auch eine kleine Berghütte, wo sich ein Einkehrschwung mehr als rentiert.

Oben angekommen geht es dann gleich weiter über einen Wiesen weg. Vorbei an dem Sessellift, der natürlich nur im Winter im Betrieb ist.

Und vorbei an den hübschen süßen Walserkühen.

Diese Saftigen Frühlings wiesen sind voller Blumen.

Nach der Bergstation des stillgelegten Sesselliftes, geht es dann noch ein Stückchen recht zackig hoch.

Es ist aber nicht mehr weit bis zum Gipfelkreuz.
Glatmar 1930m
Ein Tolle Aussicht gibt es von hier.




Wir gingen dann den gleichen Weg zurück. Und wie schon gesagt, das Einkehren in die Seilbahnstuba Sonntag Stein lohnt es sich.

Distanz ca 6km
Aufstieg: 612m
Abstieg:612m
Dauer; gemütliche 3 - 3,5 Stunden


Mittwoch, 2. Mai 2018

Hohenemser Geheimwege, Äuelegrat, Bepposteig, Wandfluhgrat und über Eselstreppe heim


Hohenems ist von Grund aus ne Geheimnisvolle Stadt und seit jeher mit geheimnisvollen Menschen gesegnet. Seit der Gründung von Ems, ist dieser Ort voller Geheimnisse, eins der noch ungelösten Geheimnisse ist der Aufenthaltsort des Goldenen Kegelspiels. Bei Renovierungsarbeiten auf der Ruine Alt Ems wird ja immer wieder goldener Schmuck gefunden (zuletzt 2016), wer weiß wann es endlich soweit ist und auch das Sagen umwobene goldene Kegelspiel gefunden wird? Passend dazu gibt es in Hohenems noch zahlreiche Geheimwege in die Berge.
Ein paar davon, bin ich hier mit wundervollen netten und sehr sympatischen Menschen abgelaufen. Carola, Otto, Lukas, Gisela und Marc.

Gestartet sind wir von der Parzelle Ledi, beim Schießstand gibt es ein Parkplatz für Wanderer.  Man läuft Richtung Alpe Gsohl und, wenn man weiss wo, findet man den Einstieg in den Äuelegratweg. Da geht es dann gleich sehr zünftig hoch.

Es geht erst mal ein bisschen durch den wald, bis man dann auf dem Grat steht. Schwindelfreiheit sollte hier Voraussetzung sein. :-)

Man macht hier gehörig Höhenmeter, es geht fast nur steil Bergauf.
Blick zurück, alle noch da!
Ohne große Verschnaufpause geht es gleich dem Beppo Steig hoch.


Oberhalb des Beppo Steiges geht es dann auf Normalweg weiter Richtung Luchsfalle, hier begutachteten wir noch ne kleine Höhle.

Am Ende Der Luchsfalle gehen wir dann Richtung Hohenemser Hütte weiter.
Luchsfalle
Ohne  Probleme finden wir den Einstieg zum Wandfluhgrat.

Es geht da gleich mal kräftig hoch.

Freies Klettern Stufe 2 sollte kein Problem sein!!

Am Ende des Wandfluhgrates wartet eine verdiente Erfrischung in der Naturfreunde Hütte, der Emser Hütte.
Runter folgen wir dem Stuharotelweg der zurück bis zur Hohenemser Reute führen würde, wir nehmen aber den sogenannten Eseltreppenweg der uns zum Schießstand von Hohenems zurück führt.

wir brauchten für die ca 10km, gemütliche 6 stunden.
Aufstieg 979m
 abstieg 967m


Montag, 30. April 2018

Regitzer Spitz


Dieser Berg ist perfekt für eine Frühlingswanderung. Es beinhaltet alles was das Wanderherz begehrt. Schöne Alpine Wege, Weinreben, Leiterweg, tolle Aussicht und nette Menschen!
Am Ortsanfang von Fläsch, ein Weinanbauort von der Bündner Herrschaft, befindet sich ein kleiner Parkplatz, gemacht für uns Wanderer. Von hier aus starte ich und gehe direkt links weck und folge den Frühlings wiesen.

dann gleich mal mitten durch die Weinfelder hoch und schon ist man auf dem Weg Richtung Leiterliweg. Aber hier schon gibt es die erste Warnung vor Steinschlag.

Ist im Februar 2018 aufgestellt worden also noch frisch und aktuell. Ganz alleine und einsam wandere ich den Weg entlang. O da ist doch noch ein Wegbegleiter.

Leider konnte der Kamerad nicht mit mir mithalten. Ich laufe also einen Teil wieder alleine den Weinwanderweg entlang. Hmm muss man beim Weinwanderweg eigentlich auch ne Flasche Wein dabei haben?
Bald geht es dann rechts hoch in den Wald, ich folge einem kleinen Forstweg. Am Ende des Forstweges geht dann ein kleiner Wanderweg weiter. Links und rechts im Gebüsch raschelte es immer und ich wusste ich bin nicht alleine hier.


Überall sieht und spürt man den Frühling.

Bevor man dann zu den Leitern kommt, kommt man auch noch einer alten Schweizer Militäranlage vorbei. Der ganze Berg ist voll von alten und neuen Schweizer Militäranlagen.

Das Highlight der Wanderung folgt gleich, der Leiterliweg. Über einen kleinen Klettersteig und zwei Leitern geht es nun hoch.



Oben angekommen erwartet uns eine wunderschöne Alpenwiese. Diese wird rasch überquert und man taucht auf der anderen Seite wieder in den Wald hinein. Unterhalb des Guschaspitz geht der Weg vorbei an einer erneuten Militäranlage der Schweizer.

Auf der anderen Seite des Guschaspitz eröffnet sich uns eine Wiese und ein Blick auf unser Ziel.

Auf der anderen Seite, hinter den Bäumen, ist das Ziel. Also Ziel anvisieren und los geht es! Aber trotzdem noch ein Blick in die Wiesen begeben, sonst übersieht man was.

Rasch ist man auf der anderen Seite und kann die Aussicht genießen.
Regitzer Spitz
Tolle Aussicht.


zurück folgen wir nun immer den Wegweisern Fläsch. Man kommt auch wieder an Militäranlagen vorbei. Und dieses mal auch an einer gerade besetzten, betriebene.

Die Soldaten waren sehr gut gelaunt und gaben mir den Tip nicht über den direkten weg nach Fläsch hinunter zu gehen, sondern den etwas längeren weg zu nehmen. Er sei im Moment sehr gefährlich wegen Steinschlages.

Ne keine Kapelle, eine weitere Militäranlage. rechts würde der von mir geplanten Weg hinunter gehen, links bzw hinter dem Gebäude die etwas längere Weg nach Fläsch.

Also wandere ich weiter Richtung Malutsch und dann nach Fläsch. Ab und zu hatt man eine Tolle Aussicht auf Bad Ragaz.

In Fläsch angekommen empfiehlt sich der Weg durch Fläsch durch zunehmen. Es ist ein wunderschöner kleiner alter Ort.
Im großen und ganzen ist es eine Sehr schöne Wanderung und ist vom Lutzisteig auch sehr gut mit dem Rad zu erreichen!

Km 13,11
gemütliche 4 Stunden
Aufstieg 825m Abstieg 821m
Einkehrmöglichkeiten sind mir keine bekannt.