Sonntag, 29. Mai 2016

Über den Leiterweg auf den Karren und weiter nach Schuttanna


Wer den Karren mal auf eine andere Art besteigen will, als über die üblichen Touristenpfade, kann den Leiterweg benutzen. Ich bin mit dem Bus (47) bis zur Haltestelle Werkhof gefahren und von dort Richtung Haslach gelaufen. Promt verquatschte ich mich mit meinem Sohn und lief an dem Anfang der Tour vorbei. Aber zum Glück nur so um die 500 Meter, das geht noch! Dadurch weiß ich nun auch, dank GPS, das der Einstieg ziemlich genau 500 Meter nördlich vom Gasthof Haslach ist.
Hier geht es zum Leiterweg hoch, Der Weg ist nicht mehr beschildert.
Erst geht es auf einem Güterweg hoch, er wird im laufe der Zeit immer Steiler und schmaler.
Der starke Regen der letzten Zeit hat auch hier Spuren hinter lassen.
Immer wieder sieht man die Spuren der letzten starken Regenfälle.

Ich bin dann auch heil froh, als der Güterweg dann in einen Waldpfad übergeht, nicht nur weil es ab da nicht mehr so steil ist, sondern auf einem Wald, oder Bergpfad läuft es sich einfach viel leichter und schöner.

Weiter ober quert man dann noch einen kleinen Wasserfall.

Danach ist es nicht mehr weit bis zur berüchtigten Leiter! So schlimm wie alle sagen, oder wie sie aussieht ist sie nun wirklich nicht.

Oben angekommen geht man gleich nach links und steht gleich vor der Kühberg Alpe. Am besten verlässt man gleich still und heimlich dieses Grundstück, den der Wirt vom Kühberg ist ein sehr launischer Geselle. Er mag die Leute die den Leiterweg benutzen nicht besonders, auch Mountainbiker mag er nicht. Deshalb meide ich ja auch seit Jahren sein Selbstbedienung's Gasthof. Wenn er uns Freizeitsportler nicht will, soll er auch nicht mein Geld bekommen. Zum Glück ist ja der Karren nicht weit weg (5Minuten). Hier wird jeder freundlich empfangen und das Essen schmeckt auch.
Gleichzeitig kann man hier dann auch die neue Attraktion des Karren bewundern, die Karren Kante! Echt toll gelungen!

Nach dem leckeren Besuch des Karren, geht es auf direkten Weg in Richtung Schuttanna weiter. Auch hier geht es erst mal auf einem Güterweg schnell dahin. Wir sind dann trotzdem froh, das wir dann den Schuttanna Pfad erreichen.

Auf diesen Weg erreichen wir dann auch noch ganz schnell die Alpe Schuttanna. Pünktlich auf die Minute, so das wir gleich mit dem Bus nach Hohenems runter fahren können.

Der Leiterweg ist im Grunde leicht zu begehen, man sollte aber keine Angst auf ner Leiter haben.

Einkehr möglichkeiten: Karren, Berggasthof Schuttanna
Dauer:     Gemütliche drei Stunden
Länge:     ca. 8 km
Höhenunterschied: Anstieg 773 m , Abstieg 104 m






#Kühberg, #Karren, #Schuttanna, #Leiterweg

Freitag, 27. Mai 2016

Immer wieder schön, Bocksberg! Der schönste Berg von Hohenems


Der Bocksberg ist für mich einer der schönsten Berge von Hohenems. Immer wieder gehe ich sehr gerne auf diesen Berg. Ein Vorteil ist , dass auf dieser Route viel weniger Menschen Unterwegs sind, als wie auch auf dem Staufen.
Gestartet wird beim Gasthof Schuttana. Der Weg führt zuerst hoch in Richtung Hohenemser Hütte - Schöner Mann Alpe. Wenn man auf dem Güterweg bleibt kann man die Abzweigung Richtung Boxberg gar nicht verpassen. Nach dem man die Jagdhütte passiert hat, geht es gleich mal links weg. Der Weg ist beschildert und Blau markiert. Zu Anfang folgt man aber noch dem Güterweg ein paar Minuten, bis der Weg links einem schönen Waldweg hochführt. Ich liebe diese Wald Passage!!

Auf dem Weg rauf, durch diesen fabelhaften Wald ist mir dann noch ein umgestürzter rissen großen Baum im Weg. Natürlich hätte ich da einfach links daran vorbei gehen können und den versperrten Weg umgehen. Ich entschied mich aber dafür direkt auf dem Baumstamm weiter zugehen. Es machte Spaß auf dem Baum zu balanzieren!

Nach dieser kleinen und lustigen Einlage war ich dann bald da wo es wirklich lustig wird. Aber zuerst musste ich noch einen kleinen Grad überwinden, der eigentlich harmlos ist, aber heute blies mir ein sehr starken Föhn um die Ohren.

Doch Dank der guten Weg Sicherung kam ich schnell voran und stand als bald vor der ersten Leiter.

Mit Stahl versichert ging es dann noch ein bisschen über Felsen weiter.

Dann ist es nicht mehr weit! Nach der zweiten Leiter stelle, ist man schon so gut wie auf dem Bocksberg oben.


Seltsamerweise haben die meisten vor der zweiten Leiter mehr Angst als vor der Ersten. Ich finde ja beide nicht besonders gefährlich oder schwer. Auf jeden falls ist man schon fast oben wenn man diese Leiter erreicht hat.

Durch den Föhn hatte man eine tolle Fernsicht.

Zurück nehme ich den Weg über die Bocksbergalm, der nach Ebnit runter führt. Über einen schönen schmalen Pfad geht es abwärts.

Nach ein paar Höhenmeter geht es links weiter durch den Hackwald in Richtung Schuttanna. Dieser Weg geht mehr oder weniger Flach dahin und man ist immer in einem kühlen Wald unterwegs.
Zum Abschluss gönnte ich mir in Hohenems bei der Eisdiele Dolce Vita, noch ein riesen Becher kühles Eis!

Einkehrmöglichkeiten: Schiheim Schuttanna (sehr zu empfehlen)
                                      Bergasthof Schuttanna
                                      Eisdiele Dolce Vita (im Centrum von Hohenems)

Dauer: sehr gemütliche 3h 20min
Höhenmeter:  Anstieg 450m , Abstieg 448m
länge: 6,66m

Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingt Notwendig


Montag, 23. Mai 2016

Balzers Umgebung Wanderung, Ellhorn - Leiterliweg bis Gutschaspitze 1104m


Ich bin Heuer ja schon mal in dieser Gegend (Link) unterwegs gewesen und hab da von einem Leiterliweg erfahren. Das machte mich neugierig. Am Samstag den 21.05.16 nutzte ich das schöne Wetter und machte mich mit meinem Sohn auf den Weg!
Dieses mal wählte ich nicht den Weg am Rhein entlang, sondern erstürmte das Ellhorn direkt auf einem nicht markierten Pfad . Auf einem kleinen Parklatz, am Ende vom Elltal, starte ich. Zuerst rechts weg Richtung Steinbruch. Nach einer kleinen Sitzbank, geht es gleich links hoch. Der Pfad ist nicht markiert, aber gut erkennbar.

Ab und zu quert man Güterwege der Holzfäller und es ist nicht sofort klar wo es weiter geht, doch der weitere Weg ist immer schnell gefunden. Der Weg ist sehr interessant, manchmal müssen wir auf allen vier weiter kriechen und nicht überlaufen. Einsam gehen wir den Weg hoch bis zum höchsten Punkt vom Ellhorn.
Ellhorn 758m
Weiter geht es auf dem nicht markierten Weg Richtung Süden, bis man auf den offiziellen markierten Weg trifft. Dieser Weg führt nun zum Diabalöcher. Hier rätselten wir gemeinsam ob Diaba, Diebe heißen sollte. In dem Falle haben hier wohl die Diebe ihr Diebesgut vergraben. Das währe dann wohl für Schatzsucher interessant! :-)

Danach ging es gleich wieder leicht hoch auf den Heidenkopf 719m

Von hieraus hat man übrigens auch einen wunder schönen Ausblick auf das Sarganserland und das Rheintal.
Beim Weg ins Elltal runter, ist und dann noch folgendes Tier über den Weg gelaufen.

Diese Blindschleiche ist nicht die Einzige die wir gesehen haben. Auch Eidechsen waren enorm viel unterwegs.
Als wir das Elltal erreichten, wurden wir fast erschlagen von dem saftigen Grün der Wiese.

Wir konnten uns gar nicht satt sehen, an dem Grün! Irgendwie sind wir alle nach den letzten Grauen Tage hungrig auf fröhliche Farben!! Auf diesem Foto kann man auch den Weg, hinter der zweiten Hütte, erkennen den wir weiter wandern werden.
Nachdem wir ein Stück das Elltal hinunter gewandert sind, gehen wir diesen nicht markierten Weg rechts hoch. Bald ist man wieder in einem Wald. Am Ende dieses Weges teilt sich der Weg unter einem Felsband nach links und rechts.

Wir folgen den rechten Weg Richtung Süden, dieser führt direkt unter dem Felsband weiter. Bis wir eine kleine Beschilderung sahen, der uns den Weg zum Leiterliweg zeigte.

Nach ein paar Höhenmeter sahen wir eine alte Militärischen Bunker, oder Wehr (keine Ahnung was es wirklich war ist)

Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen und besichtigten kurz die Anlage.

Von hier ist es nicht mehr weit, bis zum Leiterliweg und der Spaß beginnt!

Es geht gleich mal über ein schmalen Felsen und dann einer steilen Leiter hoch.

Auch nach der Leiter geht es scharf am Felsen weiter. Es sind auch kleine Kletter Einlagen notwendig, doch auch diese Stellen sind gut mit Stahlseilen gesichert!
Nach zwei Drittel des Weges sieht man das Wandbuch, natürlich haben wirt uns brav eingetragen.

Noch einmal eng am Felsen entlang hoch und man steht vor der zweiten und letzten Leiter.

Dann stehen wir auf einer Grünen Wiese auf der schon die ersten Kälber grasten.

Man sieht hier auch wie der Weg weiter geht. Nachdem wir kurz von der Sonne aufgeheizt wurden sind wir gleich wieder im Wald verschwunden. Als wir eine weitere Armeeanlage erreicht hatten gingen wir ein paar meter weglos hoch und standen auf der Gutschaspitze.

Zurück gehen wir erst den gleichen Weg, doch bei der Wiese biegen wir dann rechts ab in Richtung einer kleinen Alphütte. von hier folgen wir den Güterweg weiter nach unten. Es geht sehr rasch weiter und bald stehen wir wieder vor einer Weg Verzweigung
.
Wir gehen Richtung Neuwald Fläsch weiter auch wenn uns Mörderburg auch neugierig gemacht hat! Auf den Weg den wir gewählt haben, kommt man schnell auf den Weg zurück auf dem wir Richtung Leiterliweg benutzt haben. Schnell ist man wieder im Elltal, dieses Tal folgt man nun einfach weiter abwärts und steht wieder auf dem Parkplatz.

Einkehrmöglichkeiten: keine
Dauer: gemütliche 4,5 Stunden
Höhenmeter: Anstieg 812m, Abstieg 794m
Länge: 10 km



#balzers #Ellhorn #Leiterliweg

Mittwoch, 18. Mai 2016

Bei leichtem Schneetreiben auf den Schwarzenberg/Hohenems


Pfingsten ist kalt und verregnet? Du willst trotzdem raus in die Natur? Dann kann ich nur ein Ausflug zum Schwarzenberg empfehlen! Dieser hat sogar seit kurzem ein Gipfelkreuz. Natürlich kann man diese kleine Wanderung auch bei schön Wetter machen, sie ist auch für kleinere Kinder gut machbar!
Gestartet wird von Hohenemser Schuttanna aus, entweder man fährt mit dem Bus hoch, oder mit dem Pkw. Am Schiheim vorbei geht es hoch in Richtung Fluhreck oder Löwenzähne.

Die Ersten Krokus schossen schon aus dem Boden, obwohl es leicht geschneit hat. Bald teilt sich der Weg links geht es zur Fluhreck, rechts Löwenzähne Hohenemser Reute und Schwarzenberg. Hier lag auch schon eine dünne Schneedecke.

Die Reise geht an der Skiliftstation der Schuttanna vorbei auf dem Güterweg kommt man schnell voran. Der Weg teilt sich dann, eigentlich ist es egal welchen weg man hier wählt den beide Richtungen sind mit Schwarzenberg Rundwanderweg angeschrieben. ich wähle den rechten Weg. Den kürzeren zum Gipfelkreuz. Es geht leicht Berg auf. Bis ein kleiner unscheinbarer Wegweiser die Richtung zum Gipfelkreuz  angibt.

Man sieht ihn  kaum, doch 10 Minuten später steht man oben und betrachtet das neue Gipfelkreuz.

Von hieraus hat man einen Wunderschönen Ausblick auf das Rheinthal und bei Schönwetter weit über den Bodensee hinaus.

Auf den gleichen Trampelpfad ging ich wieder zurück und ich folge weiter dem Rundwanderweg. Einmal um den Berg herum. Auch hier sind die Auswirkungen der Regenfälle zu sehen.

Bald aber geht auf der linken Seite ein kleiner Pfad hoch.

Auf diesem schönen Pfad wanderte ich weiter, bis man auf dieses frische Grün trifft. Von hier sind es nur noch ein paar Minuten und man ist wieder auf dem Weg, den ich hochgewandert bin.

 Im Schnee sind die Farben der Blumen noch viel Intensiver.

Einkehrmöglichkeiten: Berggasthof Schuttanna und Schiheim
Dauer: ca 3Stunden
Höhenunterschied: ca 483m
Höchsterpunkt: 1475m

Donnerstag, 12. Mai 2016

Über den Fallenbach, Feientobel auf den Staufen!


Endlich ist das Wetter wieder einmal schön, also raus in die Natur! Mein Ziel ist dieses mal wieder der wunderschöne Aussichtsberg Staufen, aber dieses mal gehe ich über den kleinen etwas unbekannten Fallenbachweg. Ein Juwel der Naturschönheit und total nicht übergangen, obwohl der Karren und der Staufen ein sehr beliebter Ausflugsziel ist.
Gestartet bin ich aber von der Hohenemser Reute aus. Mit dem Bus bis zum Feuerwehrhaus fahren und dann einfach geradeaus in Richtung Dornbirn laufen. Der eigentlich gesperrte Steckenweg, den ich benutze, ist gleich gut angeschrieben. Mühelos erreicht man so sehr schnell Dornbirn.

Man geht direkt unter dem Breitenberg entlang und ich bin fast ganz alleine unterwegs. Ein wunderschöner Weg, der an so manchen Schönheiten der Natur vorbei führt. wie zum Beispiel diesen gespaltenen Felsen.


Am Ende des Steckenweges, kommt man direkt zum Fallenbach, hier geht man rechts und folgt den Güterweg aufwärts, bis dieser links über den Bach geht. Hier wird es Zeit den nicht markierten Weg auf der Rechten Seite des Baches zufolgen.

Es dauert nicht lange und man kommt zum ersten Wasserfall.

Wasserfälle sind einfach was faszinierendes und ziehen einen fast magisch an! Doch der schönste Wasserfall dieser Tour kommt erst noch. Plötzlich steht man nämlich am Ende dieses Tales. Der Weg geht nun auf der linken Seite des Baches weiter man folgt einen kleinen ausgetrocknetes Bachbett hoch.

Und dann steht man direkt vor einen der schönsten Wasserfällen von Dornbirn.

Der Weg geht nun an der Felswand entlang weiter hoch.

Manche Stellen sind mit einem Seil gesichert.

Man wandert auf einem wunderschönen kleinen Weg immer weiter hoch. Einmal stößt man auf einen Weg der von links kommt, hier geht man rechts weiter den Wald weiter hoch und man ist bald im Feientobel.

Hier sollte man vorsichtig sein, die Steine sind extrem feucht und rutschig. Zum Glück gibt es eine Seilsicherung

Vorbei an einem Naturbelassenem Bach.


Der Feientobel ist ein Naturjuwel, es geht vorbei an vielen kleinen Wasserfällen.


Das Wasser hat hier Jahrhunderte lang arbeiten können und den Fels geformt.


Am Ausgang des Tobels wartet eine Wandbuch.

Ein paar Meter weiter oben, nichts erinnert mehr an den wilden Bach.


Von hieraus gehe ich Richtung Karren, kurz vor dem Kühberg biege ich rechts ab Richtung Staufenalpe, Staufen rundweg. Diesen Folgt man bis rechts der Wurzelweg Richtung Staufen hochgeht.

Auf dem Weg hinauf fand ich dann zwei Eidechsen, kurz unterhalb des Kreuzes.

Unklar ist nur was sie hier machen, Ist das ein Balzverhalten oder harter Revier Kampf?
Kurz darauf war ich dann oben auf dem Staufen, der wieder gut besucht war.

Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Schuttanna, Gasthof Kühberg, Restaurant Karren
Dauer: ca. gemütliche 4,5 Stunden
Höhenunterschied: ca 1000m
Trittsicherheit erforderlich!!!!!

Wer Rechtschreibfehler und oder Grammatikfehler findet, darf sie gerne behalten! :-)