Mittwoch, 2. Juni 2021

Mai Regen macht schön, Hohe Kugel

 


Bekanntlich macht Mai Regen ja schön. Und davon gibt es im Mai 2021 genug. Was ja auch gut ist. Ich freue mich schon auf den Sommer 21. Der wird voller schöner Menschen sein! Bestimmt!!

Wer weiß, vielleicht gehöre ich heuer ja auch mal zu den schönen im Lande ☺️ Ich nutze auf jeden Fall jede Gelegenheit dazu nass zu werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Auch heute als ich von Schuttanna Hohenems los lief regnete es. Zwar nicht in Strömen, aber es regnete. Ich nutzte die Gelegenheit auch dazu mein neue Regenjacke, die ich letztes Jahr gekauft habe, zu testen. Ich kann euch sagen war ein guter Kauf.

Weiter oberhalb schneite es sogar. Ist Mai Schnee eigentlich auch verschönernt. Bestimmt ist ja gefrorener Mai Regen, oder?

Die Hinterberg Alpe war sogar leicht angezuckert und es liegt noch einiges an Altschnee herum. Ab der Alpe Fluhreck hörte der Regen/Schnee auf und mein Ziel die hohe Kugel war nicht mehr weit entfernt.

Es kam auch kurz die Sonne durch. Doch dem größten Teil des weiteren Weges lief ich im Nebel. Der nur immer kurz die Sicht auf das Tal freigab. 

Das Glück war auf meiner Seite. Ich kam oben an und die Nebel Decke rieß auf. Es bot sich mir ein genialer Ausblick. Traumhaft!



Auf meinem Rückweg zur Hohenemser Hütte blieb ich trocken und die Sonne wärmte mich. Ich beschloss einzukehren, man kann ja nun wieder. Endlich! Getestet war ich ja und die Freude war groß es wieder zu können!

Dummerweise regnete es in der Zeit in der ich 🍺 und ne Suppe genoß und so verpaßte ich etwas schöne Macher Regen. Aber ich hoffe immer noch das ich genug davon abbekommen habe.


Der weitere Rückweg zur Schuttanna legte ich in strahlendem Sonnenschein zurück. Tolle Wanderung mit knappen 17 km und fast 1000 Höhenmeter.








Mittwoch, 19. Mai 2021

Winterwonderland Hochtannenbergpaß

 

Wieder ein Tag im Winterwonderland Vorarlberg. Und wer gedacht hatte, das ich heute alleine unterwegs bin, hat sich geirrt. Zufällig war auch die Stephanie hier und hatte das gleich geplant wie ich.😉

Nur das es für die Stephanie die erste Schneeschuh Tour ihres Lebens war und sie sich gedacht hatte, bevor der deutsche Lockdown kommt sehe ich mir nochmals die wunderschöne traumhafte Berge Vorarlbergs nochmals an. Recht hat sie! Es ist ein Verbrechen, an unsere deutschen Freunde, ihnen die Schönheit von Vorarlberg zu verbieten.

Da wir uns eh schon am Startpunkt der Wanderung getroffen haben, entschlossen wir uns dieses kleine Abenteuer gemeinsam zu machen. Gestartet sind wir am Hochtannenbergpaß bei der Salober Bahn. Wir waren fix die einzigen Besucher. Zuerst ging es zum Kalbelesee. Hier schnallen wir uns die Schneeschuhe an und weiter ging es durch tief verschneite Natur in Richtung Körber See.

Kaum zu glauben, aber wir waren putz alleine unterwegs. Erst beim Körber See Restaurant bekammen wir Besuch von dem "vermutlich" Hütte Hund. Ein süßer Knollen. Das einzige was ich an diesem Hund bemängeln könnte, währe die fehlende Rum Flasche um den Hals. 

Zurück sind wir dann über den Falkenkopf gegangen. Hier begegneten wir den ersten Menschen. Zwei  Tourenski Mädels. Doch wir gingen weiter im Winterwonderland zurück zum Ausgangspunkt.

Obwohl es nur etwas über 6km waren, war es ein tolles Abenteuer in der Natur und wir genossen die Ruhe! Es war so herrlich ruhig hier! Unvorstellbar schön.








Dienstag, 18. Mai 2021

Ein Model auf dem Kapf

 


Was war das für ein toller Tag heute! Nicht nur das das Wetter besser war wie vorausgesagt, nein ich hatte auch mal die Gelegenheit ein Top Model auf de Berg zu begleiten und zu fotografieren. Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken darüber machen den Beruf zu wechseln.

Unser Aufstieg begann am Götznerberg. Ganz alleine sind wir über den Kapfweg hoch gestiegen. Erst kurz vor dem Gipfel trafen wir auf einen einsamen Wanderer. Doch dieser verweilte nicht lange am Gipfel und wir nutzten die Gelegenheit, selten sieht man den Kapf so leer, um eine kurze Fotoshooting durch zuführen.

Ich glaube ein zwei Bilder sind mir echt gut gelungen. So das ich eine zweite Karriere als Starfotograf starten kann. 😉 Urteilt selbst.

Zurück sind wir dann über den Schreckweg gewandert. Natürlich haben wir auch eine kleinen Stop bei der Meschacher Kirche gemacht.

Es waren wirklich heute kaum Leute  unterwegs. So einsam habe ich den Kapf selten erlebt.

Gesamt sind wir knapp 10km unterwegs gewesen und haben aufwärts so um die 550 hm gemacht.

Ein toller spaßiger Tag war's, es gab viel zu lachen. Vermutlich werde ich morgen Bauchmuskel Muskelkater haben. 🤣🤣🤣🤣










Dienstag, 27. April 2021

Urzeitliche Wanderung auf die Valtära

 


Auf den Spuren unserer Vor-Väter und Müttern. Schon lange geplant, aber wegen den fehlenden Höhenmeter immer wieder verschoben. Doch heute war der perfekte Zeitpunkt für diese Tour. Von Schnee habe ich die Nase 👃 voll, und irgendwie hatte ich heute auch Lust dazu Frühlinggefühle zu suchen😉. Übrigens eine gute Wanderung für jeden Mann (Frau) auch gut mit Kindern machbar.

Frühling habe ich gefunden! Gefühle müssen noch etwas warten, war ja allein unterwegs die ganze Wanderung. 

Gestartet bin ich vom Wanderparkplatz Melkboden aus. Hier geht man einmal über die Strasse und dann folgt man gleich der Beschilderung nach Vatlära

Es gibt auf dieser Seite nur leichte Anstiege und man folgt fast immer einen Güterweg. Nur die letzten Meter zu dieser bronze Urzeit Siedlung ist ein schmaler Pfad. Viel zu sehen gibt's nicht doch man kann altes Gemäuer schon erkennen. Hier noch ein kleiner Auszug über die Siedlung:

Die Siedlung (Fluchtburg) Vatlära. 1939 erstmals erkannt, 1951 von Hild ergraben, 1953 fortgesetzt und 1957 beendet. Das Ergebnis bestätigt das größte bisher aufgefundene obertägige Bodendenkmal aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit in Vorarlberg, d.i. die Spätbronzezeit bzw. Urnenfelderzeit zwischen 1500 und 800 v.Chr. Vatlära ist wie eine natürliche Nord-Süd ausgerichtete Festung.




Interessant ist auch noch der gespaltene Stein, der befindet sich gegenüber des Pfades den man zur Siedlung hoch geht.



Als Rückweg nahm ich dann die Rückseite des Vatlära in Richtung schwarzen See. Dieser Weg ist genial. Er führt an wunderschöne Steinböcke vorbei und der Pfad ist ein kleiner Waldweg.



Bis hierher waren es knapp über 200 Höhenmeter und ca 5km. Ich beschloss noch kurzfristig die Haidenburg zu besuchen und von der Görner Seite zurück zur Melkwiese zu gehen. So kamen noch 200 Höhenmeter dazu und die gesamte Wanderung verlängerte sich zu knapp 9 km.

Tolle kleine Runde ohne Schnee juchhe!




Sonntag, 4. April 2021

Mal alleine unterwegs, Bocksberg Ebnit Schuttanna

 

Zur Abwechslung war ich Mal alleine unterwegs. So gern ich meine Wander buddys habe, aber alleine Bergzeiten zu genießen hat auch was. Mein alleine ist man an so einem wunderschönen Samstag wie heute eh nicht unterwegs. Aber das alleine gehen, hat was Pilger ähnliches an sich. Was klärendes, was für die Seele.

Man kann seine Seele baumeln lassen. Seine Gedanken ordnen und und und...! Es braucht dazu nicht mal spektakuläre Wege oder Berge dazu. Man sollte auch nicht immer auf der Suche nach Likes sein. Einfach mal nur die Zeit mit sich selber genießen.


Natürlich kann man auch einfach mal wildfremde Menschen ansprechen, Hallo sagen und nach dem befinden erkunden. Ist ein schönes Experiment. Man wird voll freundlich empfangen und es entstehen nette Gespräche. Macht das doch auch Mal. Jammert mal nicht sondern erzählt einfach was positives!

Gestartet bin ich von Hohenems Schuttanna. Die beste Busfahrerin von Vorarlberg, die Mandy, fuhr mich hoch. Mein Ziel war der Bocksberg. Schon xmal gegangen, aber immer wieder fein. Oben war sehr viel los. Auch eine größere Gruppe von Jugendlichen war oben. Jeder ne Dose Bier in der Hand. Kaum habe ich mich hingesetzt, hörte ich wie einer sagte, ich glaub wir haben Zuwenig Bier dabei.

Ich musste innerlich schmunzeln, das kenne ich. Vom guten hat man nie genug dabei. Ich selbst hatte diesen Satz auch schon öfters ausgesprochen 😂

Nach der kurzen Rast ging es weiter in Richtung Ebnit. Seltsam das hier kaum Wanderer unterwegs war. Vorbei an den Klara ging es zurück zur Schuttanna, wo mir Kiki begegnete. Sie war mit dem Auto unterwegs um auf der schönen Mann Alpe den Käse Kühlschrank wieder aufzufüllen. Natürlich redeten wir über den Eishockey. Wodurch ich fast den Bus Retour verpasste 🤷

Doch in letzter Sekunde war ich dann doch zur Stelle und einer der besten Busfahrer Daniel fuhr mich sicher ins Tal hinunter. Er hat wirklich einen guten ruhigen Fahrstil! Respekt 👍 Kollege!