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Sonntag, 4. April 2021

Mal alleine unterwegs, Bocksberg Ebnit Schuttanna

 

Zur Abwechslung war ich Mal alleine unterwegs. So gern ich meine Wander buddys habe, aber alleine Bergzeiten zu genießen hat auch was. Mein alleine ist man an so einem wunderschönen Samstag wie heute eh nicht unterwegs. Aber das alleine gehen, hat was Pilger ähnliches an sich. Was klärendes, was für die Seele.

Man kann seine Seele baumeln lassen. Seine Gedanken ordnen und und und...! Es braucht dazu nicht mal spektakuläre Wege oder Berge dazu. Man sollte auch nicht immer auf der Suche nach Likes sein. Einfach mal nur die Zeit mit sich selber genießen.


Natürlich kann man auch einfach mal wildfremde Menschen ansprechen, Hallo sagen und nach dem befinden erkunden. Ist ein schönes Experiment. Man wird voll freundlich empfangen und es entstehen nette Gespräche. Macht das doch auch Mal. Jammert mal nicht sondern erzählt einfach was positives!

Gestartet bin ich von Hohenems Schuttanna. Die beste Busfahrerin von Vorarlberg, die Mandy, fuhr mich hoch. Mein Ziel war der Bocksberg. Schon xmal gegangen, aber immer wieder fein. Oben war sehr viel los. Auch eine größere Gruppe von Jugendlichen war oben. Jeder ne Dose Bier in der Hand. Kaum habe ich mich hingesetzt, hörte ich wie einer sagte, ich glaub wir haben Zuwenig Bier dabei.

Ich musste innerlich schmunzeln, das kenne ich. Vom guten hat man nie genug dabei. Ich selbst hatte diesen Satz auch schon öfters ausgesprochen 😂

Nach der kurzen Rast ging es weiter in Richtung Ebnit. Seltsam das hier kaum Wanderer unterwegs war. Vorbei an den Klara ging es zurück zur Schuttanna, wo mir Kiki begegnete. Sie war mit dem Auto unterwegs um auf der schönen Mann Alpe den Käse Kühlschrank wieder aufzufüllen. Natürlich redeten wir über den Eishockey. Wodurch ich fast den Bus Retour verpasste 🤷

Doch in letzter Sekunde war ich dann doch zur Stelle und einer der besten Busfahrer Daniel fuhr mich sicher ins Tal hinunter. Er hat wirklich einen guten ruhigen Fahrstil! Respekt 👍 Kollege!






Mittwoch, 2. Mai 2018

Hohenemser Geheimwege, Äuelegrat, Bepposteig, Wandfluhgrat und über Eselstreppe heim


Hohenems ist von Grund aus ne Geheimnisvolle Stadt und seit jeher mit geheimnisvollen Menschen gesegnet. Seit der Gründung von Ems, ist dieser Ort voller Geheimnisse, eins der noch ungelösten Geheimnisse ist der Aufenthaltsort des Goldenen Kegelspiels. Bei Renovierungsarbeiten auf der Ruine Alt Ems wird ja immer wieder goldener Schmuck gefunden (zuletzt 2016), wer weiß wann es endlich soweit ist und auch das Sagen umwobene goldene Kegelspiel gefunden wird? Passend dazu gibt es in Hohenems noch zahlreiche Geheimwege in die Berge.
Ein paar davon, bin ich hier mit wundervollen netten und sehr sympatischen Menschen abgelaufen. Carola, Otto, Lukas, Gisela und Marc.

Gestartet sind wir von der Parzelle Ledi, beim Schießstand gibt es ein Parkplatz für Wanderer.  Man läuft Richtung Alpe Gsohl und, wenn man weiss wo, findet man den Einstieg in den Äuelegratweg. Da geht es dann gleich sehr zünftig hoch.

Es geht erst mal ein bisschen durch den wald, bis man dann auf dem Grat steht. Schwindelfreiheit sollte hier Voraussetzung sein. :-)

Man macht hier gehörig Höhenmeter, es geht fast nur steil Bergauf.
Blick zurück, alle noch da!
Ohne große Verschnaufpause geht es gleich dem Beppo Steig hoch.


Oberhalb des Beppo Steiges geht es dann auf Normalweg weiter Richtung Luchsfalle, hier begutachteten wir noch ne kleine Höhle.

Am Ende Der Luchsfalle gehen wir dann Richtung Hohenemser Hütte weiter.
Luchsfalle
Ohne  Probleme finden wir den Einstieg zum Wandfluhgrat.

Es geht da gleich mal kräftig hoch.

Freies Klettern Stufe 2 sollte kein Problem sein!!

Am Ende des Wandfluhgrates wartet eine verdiente Erfrischung in der Naturfreunde Hütte, der Emser Hütte.
Runter folgen wir dem Stuharotelweg der zurück bis zur Hohenemser Reute führen würde, wir nehmen aber den sogenannten Eseltreppenweg der uns zum Schießstand von Hohenems zurück führt.

wir brauchten für die ca 10km, gemütliche 6 stunden.
Aufstieg 979m
 abstieg 967m


Donnerstag, 2. November 2017

Endlich mal paar Tage frei, endlich mal schön Wetter

Also raus, raus in die Natur. Raus auf den Berg! Da ich nichts geplant hatte, ging es hoch in meine zweite Heimat, die Schuttanna. Hoch auf die Staufenspitze. Zwar schon tausendmal gelaufen, aber immer wieder schön.

Das gute an dieser Wanderung ist, man kann sich spontan dafür entscheiden und man ist schnell oben. An diesem Tag war er sogar leicht angezuckert.

Durch die klare, aber kalte Luft hatte ich natürlich auch ne mega Aussicht

Die Bäume waren leicht angezuckert.

Schnell ist man oben.

Mit toller Aussicht.

Es zog dann doch noch etwas Nebel auf, und die Stimmung wurde ganz mythisch.

Beim Abstieg entstand dann noch dieses Geniale Bild vom Gasthof Schuttanna, der übrigens ideal zum Einkehren ist.

Immer wieder toll dieser Berg!

Am Zweiten Tag machte ich die Bocksberg Überschreitung, auch ein Wanderung die ich schon oft gemacht habe. Ist aber einer meiner Lieblingswanderungen.

Auch dieser Berg ist heute noch leicht Angezuckert

Durch den mystischen Wald


Märchenwald

Und es geht rasch, dann ist man schon fast oben.
Das Ziel ist schon zum Greifen nahe.
Über die Leitern ist man dann schnell oben

Ein Traumwetter heute!
Zurück ging es dann über die Bocksbergalpe.

Tolle Wanderung über den Hackwald zurück.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Bei leichtem Schneetreiben auf den Schwarzenberg/Hohenems


Pfingsten ist kalt und verregnet? Du willst trotzdem raus in die Natur? Dann kann ich nur ein Ausflug zum Schwarzenberg empfehlen! Dieser hat sogar seit kurzem ein Gipfelkreuz. Natürlich kann man diese kleine Wanderung auch bei schön Wetter machen, sie ist auch für kleinere Kinder gut machbar!
Gestartet wird von Hohenemser Schuttanna aus, entweder man fährt mit dem Bus hoch, oder mit dem Pkw. Am Schiheim vorbei geht es hoch in Richtung Fluhreck oder Löwenzähne.

Die Ersten Krokus schossen schon aus dem Boden, obwohl es leicht geschneit hat. Bald teilt sich der Weg links geht es zur Fluhreck, rechts Löwenzähne Hohenemser Reute und Schwarzenberg. Hier lag auch schon eine dünne Schneedecke.

Die Reise geht an der Skiliftstation der Schuttanna vorbei auf dem Güterweg kommt man schnell voran. Der Weg teilt sich dann, eigentlich ist es egal welchen weg man hier wählt den beide Richtungen sind mit Schwarzenberg Rundwanderweg angeschrieben. ich wähle den rechten Weg. Den kürzeren zum Gipfelkreuz. Es geht leicht Berg auf. Bis ein kleiner unscheinbarer Wegweiser die Richtung zum Gipfelkreuz  angibt.

Man sieht ihn  kaum, doch 10 Minuten später steht man oben und betrachtet das neue Gipfelkreuz.

Von hieraus hat man einen Wunderschönen Ausblick auf das Rheinthal und bei Schönwetter weit über den Bodensee hinaus.

Auf den gleichen Trampelpfad ging ich wieder zurück und ich folge weiter dem Rundwanderweg. Einmal um den Berg herum. Auch hier sind die Auswirkungen der Regenfälle zu sehen.

Bald aber geht auf der linken Seite ein kleiner Pfad hoch.

Auf diesem schönen Pfad wanderte ich weiter, bis man auf dieses frische Grün trifft. Von hier sind es nur noch ein paar Minuten und man ist wieder auf dem Weg, den ich hochgewandert bin.

 Im Schnee sind die Farben der Blumen noch viel Intensiver.

Einkehrmöglichkeiten: Berggasthof Schuttanna und Schiheim
Dauer: ca 3Stunden
Höhenunterschied: ca 483m
Höchsterpunkt: 1475m