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Dienstag, 16. März 2021

Möggers, am Ende von Vorarlberg

 


Bis jetzt kannte ich Möggers nur vom Waldlehrpfad bzw Wasserfälle her. Doch nun wagte ich mich Mal in den Ort selbst. Eine Sackgasse für Pkw. Aber es gibt drei kleine gebührenpflichtige Parkplätze. Ich parkte direkt an der Kirche.


Mein erster weg war in Richtung Grenze, aber keine Angst, ich bin nicht illegal nach Deutschland eingereist. Die Ulrich Kapelle liegt gerade noch auf der österreichischen Seite.


Der Weg dahin war immer wieder mit dicken grossen Schneefelder bestückt. Doch es ging gut zu laufen.


Von da ging es wieder nach Möggers zurück und auf den Pfänder Hochweg. Mein Ziel der Hochberg.Auch dieser weg war großteils schneebedeckt. Das es Mitte März hier oben noch soviel Schnee hatte überraschte mich etwas. Aber machte den Weg interessanter. 

Sonst währe es ein Senioren und Kleinkinder tauglichen Weg. Für mich ein Spaziergang. Doch der Ausblick vom Hochberg ist einfach genial. Den muss man gesehen haben.

Die ganze Wanderung war ich ganz alleine unterwegs 








Samstag, 20. Februar 2021

Goppaschrofa Zervusheile und Gurtisspitze

 


Toller Sonnenaufgang

Mein Papa hat immer gesagt, "was ma Nit im Kopf hot, hot ma i da Füsse!"

Und glaubt mir, ältere Menschen haben immer Recht! Zähle ich jetzt eigentlich auch schon dazu? 🤔 

Auf jeden Fall, durfte ich heute die Richtigkeit dieser Redensart erfahren. 

Früh morgens, aber so das wir die österreichische Ausgangssperre einhalten konnten, starteten wir zum Abenteuer Goppaschrofa Gurtisspitze. Unser erstes Missgeschick, der Wanderparkplatz Bazora war gesperrt. Aber von so einer Kleinigkeit ließen wir uns nicht unterkriegen. Wir parkten in Gurtis selber und starteten da unser kleines Abenteuer. Unglaublich schnell standen wir dann auch am Bazora oben. Wo wir in ein unglaublich nettes Gespräch mit dem Jäger gerieten. Eigentlich wollten wir ja nur die Aussicht genießen. Doch dann quatschen wir doch über 20 Minuten mit dem älteren Herren.

Bazora

Das Leben und die Menschen in den Bergen sind einfach nur toll?

Danach ging es im Plan weiter zum Goppaschrofa. Der Weg dahin ist einfach genial. Ich liebe solche Wurzelwege. Wir würden auch mit der Sichtung einer Gams belohnt. Aber auch auf den Goppenschrofen rüber war der Weg hochalpine anmutende und auf der Rückseite, voll Meridian mit den Latschen.

Natürlich zeigte ich meiner fleißigen Begleiterin, das Fenster am Goppaschrofa, sie hatte keine andere Wahl und musste durch kriechen. 



Den Gipfel hatten wir dann voll für uns alleine. Zumindest kurze Zeit. Es war überraschend hier oben dann doch soviel Menschen zusehen. Aber auch gut, es waren durchgehend junge Menschen. Könnte sein das ich heute hier oben der Opa war.😂🤦

Goppaschrofen

Es ist aber herrlich schön das sich immer mehr Junge Leute in die Berge finden!!!

Beim zurück 🏃 musste ich dann Mal austreten. Dies machte ich noch heimlich in den Latschen, bevor es wieder richtig runter geht. Das wird dann noch im Verlaufe der Wanderung noch folgen für mich, uns, haben.

Abwärts ging es dann relativ rasch vorwärts zum Teil musste man schon aufpassen weil es etwas rutschig war. Doch wir kamen gut voran und gleich ging es rechts hoch Richtung Spitzwiese und Gurtisspitze.

Natürlich machten wir einen kleinen Abstecher zum Zervusheile Kreutz. Hier waren wir ungestört. Was man von der Gurtisspitze nicht sagen kann. Da war wie immer ein großes Personen aufkommen. Es sah sehr bunt von der Zervusheile spitze aus aus. Ich mag bunt!

Zervasheile Gipfel

Tja und auf der Gurtisspitze dann, ich teilte gerade mein Tee und Jause mit meiner Jugendlichen tapferen Mitwanderinn, viel mir auf, meine Bauchtasche fehlt. Nach einer kurzen Denkpause, die gefühlt drei Stunden dauerte, hatte ich es wieder vor Augen wo dieses besagte Tasche sein könnte!

Gurtispitze
Tja kurze Plan Änderung und zurück zum Goppaschrofa. Natürlich machte ich auch noch kurz halt beim Zervusheile Gipfel, man weiß ja nie. Und dann ging es weiter zurück. Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Füssen! 🤦😀

Meine Wander Begleitung hielt tapfer mit mir Schritt und folgte mir freiwillig. 🤔Oder deshalb weil ich den Autoschlüssel habe??? 

Auf jeden fall war ich heilfroh als ich dann meine kleine ausgebüchste Tasche wieder fand. Anstatt über die Sattelalpe Retour gingen wir nun natürlich unseren Aufstieg Route Retour.

Ich sehe das Mal einfach als sportliche Zusatzleistung an, denn somit hatte ich an diesem Tag über 1400 Höhenmeterchen gemacht.

PS. Hört immer auf ältere Menschen, ( also auch mich) den dir wissen wie der Hase läuft.😂😂😂😂😂😂

Nun noch ein paar Eindrücke der Tour

















 







Dienstag, 12. Januar 2021

Klein Walsertal, Walmendinger Horn bei Nebel


Am Tag zwei meines kurz Besuches im klein Walsertal machte mir das Wetter ein Strich durch die Rechnung. Nach dem gestrigen sonnigen Traumtag (siehe hier) hatte ich nun Schneeregen. Aber, ich bin natürlich auch schlecht Wetter erprobt.

Schnell mit den Öffis von Riezlern zur Talstation des Walmendinger Horn. Das Timing war perfekt, kaum war ich außerhalb vom Bus fuhr ich schon mit der Gondel hoch zum Walmendinger Horn. Wie ihr sicher weißt habe ich diesen heuer schon bei Regen bestiegen.  Damals war die Aussicht bescheiden. An diesem Tag war sie ebenfalls äußerst Bescheiden.

Walmendinger Horn

Der Nebel ließ nicht gerade weit blicken und leichter Schneefall setzte ein. Kein Problem für mich, bin ja gut ausgerüstet. Mein Plan ist es auf der "Rückseite" vom Berg wieder abzusteigen. Dank dem leichten Schneefall war der Weg etwas rutschig.


Das Ziel, die Walmendinger Alpe war schnell erreicht und der Schneefall ging über in leichten Regen. Aber dieser dauerte nicht lange an. Das Wetter wurde trockener.

Von hier geht's noch etwas weiter hinunter und dann entschloss ich mich Richtung Heuberg Bergstation weiter zu gehen. Hier wandelte ich auf einem interessanten Weg. Er war zwar als Alpiner Steig und blau markiert, doch ich empfand diese Warnung eher lächerlich.


Kaum am Heuberger Bergstation angekommen beschloss ich, immer noch nicht genug vom Laufen, zur Auenhütte weiter zu Wandern. Diese befindet sich bei der Talstation der Ifen Bahn. Der Ifen ist ja schon lange auf meiner To-Do Liste. Also nutze ich die Zeit um mich etwas zu orientieren. Und natürlich nutzte ich die gemütliche Hütte auch für eine kleine Stärkungspause. 

Nach der Stärkung ging es weiter durch das Wäldle vorbei an den Kessellöcher zu den Schwarzwasser Wasserfälle. Sehr imposant dieser Wasserfall. Sollte man gesehen haben. 


Eine kleine Dusche unter dem Wasserfall ging sich leider nicht aus. Von hier ging es dem Schwarzwasser Bach entlang. Über dem Auenweg Schritt ich meinem Ziel das Hotel in Riezlern immer näher.
Doch kurz vor Riezlern wurde ich nochmals mit einer kleinen Sehenswürdigkeit überrascht. Einer Naturbrücke.


Von hier war es nur noch ein paar Meter bis zum Hotel. Im ganzen war es wieder eine tolle Tour. Auch wenn das Wetter nicht so top war.
Gesamt war ich zu Fuß 12 km unterwegs und obwohl es eigentlich immer abwärts ging bekam ich 246 Höhenmeter rauf zusammen, aber auch über 1000 hinunter. 
So nun noch zwei drei Bildchen von der Tour. Danke fürs lesen!