Mittwoch, 19. Januar 2022

Frutzkopf und die Gegend zwischen Rankweil und Übersaxen unsicher gemacht

 


Heute bin ich zwischen Rankweil und Übersaxen herum gehirscht. Manche würden sagen planlos unterwegs gewesen, aber nein. Ich hatte ja ein Plan, diese Gegend zu erkunden.

Ich muss sagen, das Gebiet hat was zu bieten. Ich fand sogar den Eglisee. Ok eigentlich ist das nur ein kleiner Tümpel. Aber so gefroren nett anzusehen.

Danach ging es am Steinbruch vorbei zum Langrüttiweiher, dieses Gewässer hatte schon eher die Bezeichnung See verdient. 

Hier zweigte ich dann Richtung Übersaxen ab. Kurz entschlossen bestieg ich dann noch den Frutzkopf. Die letzten paar Meter waren weglos. 

Doch da oben bekam ich dann richtig mit der Angst zutun. Dieser kleine Gipfel befindet sich doch im Revier des Herrn Hämmerle😮 und ich war da oben ohne Visum! Was mache ich nur wenn die "Saxner " mich nun erwischen? 

Also stieg ich ängstlich und leise wieder ab Richtung Rankweil. Doch ein Besuch beim  Lorex Weiher ließ ich mich nicht nehmen. 

Von hier ging es dann aber direkt hinunter Richtung Valduna. Bzw. Machte ich noch ein kleiner Besuch am Valduna Friedhof, Russen Friedhof, hier ist ja auch das Grabmal für die verstorbenen Frühchen Kinder. Das letzte Mal wo ich hier war ist schon über 20 Jahre her, als die Messe gehalten wurde für mein verstorbener Frühchen Raphael.

Danach ging es aber wieder direkt zum Rankweiler Sportplatz. Eine schöne kleine Wander Gegend. Auch gut geeignet mit Kleinkindern hier wandern zu gehen.

Gesamt war ich dann 15 km unterwegs und machte doch 740 Höhenmeter 👍

Mittwoch, 12. Januar 2022

Fähnerenspitze

 


Die Fähnerenspitze ist laut Wikipedia der nördlichste Schweizer Voralpen-Gipfel. Aber mir eigentlich egal.😄 Wollte hier nur mit wissen auftrumpfen.


Auf jeden Fall ist der Berg sehr beliebt bei Schneeschuh Geher und Skitouren Fahrer. Trotzdem hatte ich einen einsamen Aufstieg.

Gestartet bin ich von Eggerstanden aus. Den Weg den ich mir ausgesucht habe war leider gesperrt bzw. Den gab es nicht mehr. Ich bin dann einfach Mal Querfeldein hoch gestapft bis ich auf einen offiziellen Weg getroffen bin. War bisschen anstrengend.🤭

Ab der Egli Alpe folgte ich also dem offiziellen Weg hoch zur Spitze des Fähnerenspitze. Erst hier oben begegnete ich Menschen. Ich merkte sofort, ich bin nicht der einzige Ausländer hier. Auch ein Norweger hat die Bergspitze erklommen.

Runter folgte ich der Pink ausgeschilderten Schneeschuhe Route. Bis zur Kirche von Eggerstanden. Gesamt war ich 9km unterwegs und machte 650 Höhenmeter.

Eine schöner Berg für Schneeschuhe Wanderer und Tourengeher!






Sonntag, 26. Dezember 2021

Riedberger Horn, ein weißer Fleck aus meiner persönlichen Karte getilgt

 

Den Riedbergpass kannte ich bisher nur vom durchfahren her, doch ich wünschte mir schon seit längerem in dieser Gegend wandern zu gehen. Heute nutzte ich endlich die Gelegenheit und startete vom Wanderparkplatz Grasgehren aus.

Mein erstes Ziel, das  Riedberger Horn, war schnell und gut zu erreichen. Der Weg war trotz vielen Schnee gut gespurt. Machte richtig Spaß da hoch zulaufen. Auch die ersten Tourenski Fahrer/innen waren schon unterwegs!

Danach wurde es aber sehr mühsam für mich. Mein nächstes Ziel über den Grauenstein zum Dreifahnenkopf. Obwohl es eine kleine Spur gab, am Anfang, versank ich hier öfters sehr tief im Schnee. An manchen Stellen versank ich bis zu meinen Eiern! 😮 Aber die waren gut eingepackt und hatten es warm.

Nach dem Dreifahnenkopf entschloss ich mich Richtung Balderschwang ab zusteigen. Das noch ungewohnte Tiefschnee stapfen hat mich doch etwas ermüdet und ich wollte meine Eier nicht in Gefahr bringen.

Nach dem ich die Bergstation des Riedberger horn Bahn passiert habe bog ich gleich Richtung Obere Mittel Alpe ab. Von hier war es nun nur noch ein Katzensprung zurück zu meinem Fahrzeug! 

Gesamt machte ich fast 800 HM und 12 km Schnee gestapfe.

Samstag, 25. Dezember 2021

Wieder einmal Goppaschrofen Zervas heile und Gurtisspitze

 

Ein toller Warmer Herbsttag, mit ein bisschen Föhn. Doch der Wind war minimal. Meine Frisur sitzt immer noch Tip Top 👍. 

Heute ging es wieder einmal zum Goppaschrofen hoch. Ich hatte die Ehre der Eva wieder einmal ein Stück von den  wunderschönen Vorarlberger Berge zu zeigen. Eins vorweg, diese Frau hat ein Tempo darauf! Ich sag euch die Frau ist ne top Sportlerin! Echt eh!

Gestartet sind wir in Gurtis und wir gingen zum Bazora hoch und von da zur Bazora Alpe. Wir kamen gleich so richtig ins schwitzen. Und das nicht nur vom tollen Ausblick den wir heute hatten.

Den Goppaschrofen hatten wir ziemlich lange für uns alleine. Es waren gesamt sehr wenig Menschen heute unterwegs. Dafür sahen wir beim Abstieg vom Goppaschrofen eine gut genährte Gams. Sie war schon in ihrem Winterfell gepackt. 

Unser nächstes Ziel den Zerwas Heile Gipfel war schnell erreicht. Auch von hier hatten wir wieder einen tollen Ausblick. Und den Gipfel ganz für uns alleine.

Zur Gurtisspitze war es von hier aus nun nur noch ein Katzensprung. Auch dieser Gipfel, der sonst ja gut besucht ist, hatten wir fast für uns alleine. Eine Seltenheit!

Den Abstieg wählten wir den direkten Weg zur Bazora Alpe. Ein schöner Waldweg. Bis wir wieder beim Auto waren begegneten uns wieder kaum Leute.

Gesamt machten wir 1230 HM und fast 14 km.

Mittwoch, 22. Dezember 2021

First snow auf der Kanisfluh

 

Wer hätte gedacht, das dieser Mittwoch noch soviel Sonne bringt. Gestern war ich ja noch im Regen unterwegs und heute stapfte ich mit Stephanie durch den Schnee, juchee!

Gestartet von Melau Talstation ging es schnellen Schrittes hoch zur Bergstation. Zu Anfang war das Wetter noch bescheiden und neblig, doch bei der Bergstation angekommen, wurden wir nicht nur von Schnee begrüßt, ne, auch von der Sonne ☀️☀️☀️

Diese wärmende Sonne tat uns gut und der frische Schnee glänzte wunderschön. Nun gingen wir im strahlenden Sonnenschein rüber zur Kanisfluh Alpe. Von hier sagen wir unser Ziel schon.

Obwohl der Weg vor uns schon etwas gespurt wurde war der Aufstieg relativ mühsam und anstrengend. Leider war der Gipfel, als wir oben angekommen sind, in dichten Nebel gehüllt. Aber egal, wir waren stolz auf unsere Leistung.

Nach einer kurzen Pause entschieden wir den Abstieg mit Grödel zu machen. Das war sicherlich keine schlechte Idee.

Den Weg hinunter wählten wir über die Hoffstättenhütte. Diesen Weg kannte ich noch nicht. Er war sehr steil und Wetterbedingt sehr rutschig. Ein richtiges Abenteuer! 

Gesamt waren es fast 16 km und knappe 1500 Höhenmeter.