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Mittwoch, 13. Mai 2020

Rundum dem Staufen, Brentenkopf, Wassermanweg und enges feuchtes Loch, Mondhöhle



Das Wetter war bescheiden und einfach nur ne Staufen runde zu laufen, zu langweilig! Also beschloss ich dem Brentenkopf und dem Wassermanweg ein besuch abzustatten. Am Anfang verfolgte mich noch leichte Schnee bzw. Regenschauer. Doch dank guter Kleidung, kein Problem. Was einem nicht umbringt, härtet einen ab und Heutzutage ist ein gutes Immunsystem Gold wert. Und draußen zu sein stärkt das Immunsystem besonders.
Gestartet bin ich von einer meiner meiner Lieblingsparkplätzen, die Schuttanna. Der Weg Richtung Karren ist neu gemacht worden und gleicht nun einer Wander Schnellstraße. Sie ist nun sehr Touristen freundlich, in gewissen maßen auch Kinderwagen tauglich.
Der neue Weg Richtung Karren
Man sieht das so mancher Baum seine Schwierigkeiten hat mit dem Frühlingsschnee. Trotzdem kommt man ohne Schwierigkeiten gut voran. Bald ist man kurz vor dem Kühberg und hier folge ich dem Staufenrundweg weiter. Nach nur ein paar Kurven geht es dann links hinunter auf einem sehr schmalen Pfad. Man sieht ihn kaum, auch weil im Moment sehr viel Windwurf herumliegt.
Mit dieser kleinen Abkürzung komme ich direkt auf den Weg der vom Staufensee Richtung Karren führt. Diesen folge ich nun weiter, immer Richtung Staufensee. Gleich nach einer Abzweigung rechts hoch, sieht man an der höchsten stelle des Weges einen kleinen weg links rein gehen. Dieser führt direkt zum Brentenkopf 837m, nicht das man diesen Gipfel kennen muss, aber wenn man schon mal hier ist und der Abstecher kostet maximal 10 min.

Brentenkopf 837m kein Gipfelkreuz, dafür mit Stein Markiert

So unspektakulär der Gipfel auch sein mag, hab ich da ein sehr interessanten morschen Baum entdeckt.

Hier hat der Specht schon ganze arbeit geleistet!! Richtige Tunnel sind entstanden.

Auf dem gleichen Weg zurück und weiter dem breiten Pfad Richtung Staufensee folgen. Normalerweise ist auf diesem Weg die Hölle los, aber danke dem schlechten Wetter begegnete ich nur einer kleinen Gruppe. Hat also was gutes bei nicht perfekten Wetter wandern zu gehen. Bevor der Staufenseeweg dann richtig schmal wird, geht ein Weg Richtung Spätenbachalpe  rechts weg. Diesen folge ich nun und auch der wird sehr bald schmal und wunderschön.


Dieser Weg führt mich direkt zur Spätenbachalpe. Dadurch muss ich nun ein paar Höhenmeter wieder zurück gehen, da der Wassermanweg viel weiter unten beginnt und bei der Spätenbachalpe endet. Und ehrlich gesagt, ich laufe ihn lieber von unten nach oben als umgekehrt. Deshalb laufe ich den breiten Alpweg zurück bis ich ca 780 Höhenmeter erreicht habe. Hier geht dann der Weg rechts rein zu einem Kraftwerk und genau rechts von dem Kraftwerk beginnt der Wasserman weg. Er führt im Felsen oberhalb der Dornbirner Ache Schlucht entlang.




Hier gibt es dann noch eine gute Möglichkeit sich mit einem Schnaps mut anzutrinken.





Auf dem nächsten Bild sieht man den Aufstiegsweg zur Spätenbach Alpe, es ist ein kleiner Klettersteig der aber gut versichert ist!


Hier gehts hoch



Der letzte Aufstieg hat es in sich, wenn es sehr feucht ist!


Der letzte Anstieg über diese rutschige Felsen waren sehr kritisch, deshalb war ich heilfroh als ich endlich die Spätenbach Alpe erblickte. 


Nun führt mich mein Weg direkt in die Schuttanna. Aber halt, da ist doch noch ein Naturdenkmal in der Nähe von der Spätenabach Alpe. Die Mondhöhle und dummerweise haben da Kollegen von mir ein kleines präsent für mich hinterlassen. Also auf, auf und die Suche beginnt. Dummerweise habe ich in diesem Gebiet kein Handyempfang, also musste ich rein aus dem Gedächtnis heraus die Höhle finden. Ich machte es wie Sherlock Holmes oder die Fünf Freunde, das Problem wird eingekreist bis ich es gefunden habe.
Es funktionierte, auf einmal stand ich vor einem kleinen, winzigen, fucking Loch. Gerade mal so groß wie mein Po.


Kurz überlegte ich mir, ob ich da wirklich hineinkriechen soll. Aber diese Schmach wollte ich mir nicht antun. Also quälte ich mich in das Enge Loch hinein. Dabei fühlte ich mich wie ein Neugeborenes Baby, das das Elend dieser Welt gesehen hat und sofort wieder zurück in Mamas Schoss will. 
Die Höhle war nicht groß und sofort erblickte ich das präsent meiner Kollegen.

So schnell wie möglich verließ ich die Höhle wieder, das funktionierte sehr gut, dank dem aufgeweichten nassen Boden. Wenn mich jemand von draußen beobachtet hätte, hätte er vermutlich gedacht, aus dem Uterus der Mutter Erde wird ein neuer Mensch geboren!!
So nun geht es aber wirklich auf dem direkten Weg zurück zum Ausgangspunkt der Schuttanna. Von oben bis unten total verschmutzt, aber glücklich ging es zurück!

Achtung der Wassermann Weg ist nichts für Anfänger! Er ist nur mit Schwindelfreiheit und Bergsteiger Erfahrung zu begehen!!!

Gesamt bin ich ca 13,5 km gelaufen und 689 Höhenmeter rauf, ungefähr 681 Höhenmeter runter! Dafür brauchte ich gemütliche 5 Stunden.

Dienstag, 7. November 2017

Kellaspitze 2017m Marul


Es schien ein sehr leichter Berg zu sein, doch dieser Berg hat es doch noch in sich. Vorallem die letzten Meter bis zur Spitze. Die Aussicht von hier oben ist auch genial! Sollte man jedenfalls mal oben gewesen sein, sonst hat man was verpasst!
Am Ortsanfang von Marul befindet sich ein großer kostenloser Wanderparkplatz. Von hier geht man ein Stückchen die Strasse hoch und biegt dann bald links ab in Richtung Kellaspitze. Es geht erst mal auf einen geteerten Weg hoch.
Blick zurück zur Kirche von Marul, direkt darunter befindet sich eigentlich auch der Parkplatz
Diesen eher Langweiligen Weg, kann man als Wanderer immer wieder abkürzen wenn man den kleinen Wegen direkt durch die Wiesen folgt.

Schnell kommt man voran und man geht an der Stafelfeder Alpe vorbei.
Stafelfeder Alpe
Schließlich kommt man auf den Grat, hier geht man den rechts weg in Richtung Kellaspitze.

Von hieraus hat man das Ziel bald vor Augen.

Ein mehr oder weniger Steiler Weg führt mich dem Ziel immer näher ran. Mitten durch den Latschen wald.
Die letzten Höhenmeter haben es in sich.


Mir gefällt es und ich komme sehr schnell voran. Bald schon stehe ich auf dem Gipfel. In nur gemütlichen 2 Stunden 20 erreichte ich diesen.

Auf diesem Gipfel hat man eine tolle geniale Aussicht.

Leider zog das Wetter rasch zu und in Richtung Bludenz waren schon Blitze zu sehen. Also entschloss ich mich zu einem schnellen Abstieg.
Beim Abstieg wurde ich dann noch von den Alp Bewohner begrüßt.

 

Für was manchmal Abkürzungen gut sind, sah ich als ich den Abstiegsweg durch ne Alpwiese Abkürzte. Ich fand einen Neobiota. Den Tintenfischpilz. 
Tintenfischpilz

Dauer: gemütliche 4,5 bis 5 Stunden
Länge: 10,35 km
Höhenunterschied rauf: 1040 m runter: 1045 m
Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Walserklause





Sonntag, 27. August 2017

Über den Wolken, Paragleitschirm Tandemflug

Immer öfters, wenn ich in die Berge ging, wanderte meine Blicke Sehnsüchtig gegen den Himmel. Meine Augen verfolgten da nicht nur Adler und co, sondern auch noch die mutigen Para Gleitschirm Flieger. Eines Tages, Sagte ich mir, eines Tages werde ich es auch ausprobieren!
Nun hat durch Zufall mir das Schicksal meinen ersten Flug gebracht. Das Schicksal meint es gut mit mir.

Ich war eigentlich gar nicht aufgeregt, konnte gut schlafen und als ich mich auf den Weg gemacht habe, ins schöne Montafon, spürte ich nur Vorfreude. Extrem gut gelaunt schließlich kam ich und meine Todesmutigen Mitspringerinnen in Gaschurn an. Rosi und Uli begleiteten mich. Uli ist schon 61 Jahre alt und wagt sich trotzdem das erste mal zufliegen. Erst als wir zu 5 in der Gondel sassen, fühlte ich ein flaues Gefühl im Magen. Aber he, was soll's, jetzt wird es durch gezogen!

Nach ner kurzen Einweisung, Wurde ich dann auch schon angehängt und es ging los. Es kam das Kommando laufen laufen. Ich lief los und ruck zuck waren wir in den Lüften.

Leider fanden wir keine gute Thermik und wir konnten uns nicht hoch schrauben. So wechselten wir bald die Talseite und dann durfte ich selber mal den Gleitschirm in der Hand halten und ne kurve fliegen. Dieses Gefühl war so unglaublich gut. Ich sag es euch ihr müsst das auch mal ausprobieren!

Ich auf jeden Fall bin nicht zum letzten mal geflogen!





Dienstag, 27. Dezember 2016

Elsen Kopf 1940 m Damüls.


Es liegt immer noch viel zuwenig Schnee überall! Trotzdem sind die meisten Skilifte von Damüls in betrieb, dank den vielen Schneekanonen und den kalten Temperaturen. Schön aussehen tut es gerade nicht! Was soll es bin ja auch nicht zum Skifahren da. Mein heutiges Ziel ist der 1940 m hohe Elsen Kopf. Ein kleiner unscheinbarer Gipfel den man gerne mal übersieht da in seinem Hintergrund der gewaltige monumentale Berggipfel der Damülser Spitze thront.
Gestartet wir bei der Talstation des Uga Expresses. rechts davon geht es dann der Strasse entlang hoch. Nach ein paar Minuten quert man dann die Skipiste.
Skipiste Talstation Damüls
Ich folge einfach der Strasse die immer weiter hoch führt auf meiner rechten Seite verläuft die Skipiste entlang. es ist doch einiges los auf der Piste.

Umso weiter man rauf kommt um so winterlicher wird es.

Ab dem Gasthaus Walisgaden gehe ich eigentlich hauptsächlich querfeldein immer weiter hoch. Den Blick auf die Bergstation Elsen Kopf gerichtet.Ich komme gut voran auf den gefrorenen meist Schneefreien Boden. Kurz vor dieser besagten Bergstation bekomme ich dann den ersten freien Blick auf die Damülser Mittagspitze.

Damülser Mittagspitze
Ein tolles Bergpanorama hat man hier oben.


An der Bergstation Elsen Kopf gehe ich gleich vorbei und nach ein paar Meter fängt für mich eine Einsame Wanderung, teils auf Naturschnee an. Es geht dann gleich einmal scharf steil nach oben. Aber der Weg ist gut zu gehen! Der Schnee ist gefroren und es gibt viele gute Tritte.

Blick zurück auf die Bergstation Elsen Kopf.

Ich komme sehr schnell voran und bald stehe ich oben auf dem Elsen Kopf 1940 m. Ganz alleine, in der Stille! Laut Gipfelbuch war der letzte vor zwei Tagen hier oben.
Elsen Kopt 1940 m
Herrlich hier oben, diese Ruhe! Die Weitsicht ist heute enorm gut



Runter folge ich nun den Weg auf der vorderen Seite des Elsen Kopfes, so kann ich eine Rundwanderung machen. Auch auf diesem Weg bin ich ganz alleine Unterwegs, bis zur Talstation. Ein schmaler, aber gut begehbarer Weg führt hier herunter.

Noch schnell einen Blick zurück werfen.

Sieht eher nach Frühling aus hier und nicht wie Ende Dezember! Aber es gibt auch auf dieser Seite Schneefelder.

Unterhalb der Bömert Alpe kommt man dann in einen wildromantischen Wald.

Durch diesen stillen Wald, nur die Vögel zwitscherten. geht man dann sehr schnell hinunter bis zur Talstation des Ugaliftes und man hat das Ende der kleinen Wanderung erreicht.

Dauer: gemütliche 3 Stunden 15 Minuten
Länge: Etwa 7 km
Höhenunterschied rauf: 571 m  runter: 575 m
Einkehrmöglichkeiten: Sehr viele. Talstation Ugalift, Elsen Kopf Bergstation.......