Sonntag, 13. Oktober 2013

Guter dritter Platz bei der Judo Unions Landesmeisterschaft in Feldkirch

Die Kampfmannschaft von Hohenems
Nach der langen Sommerpause, war mein Sohn mit dem Judo Zentrum Hohenems wieder einmal im Einsatz. Leider war ich beruflich verhindert und konnte die Kämpfe nicht sehen. Mir wurde aber Berichtet das er sehr gut gekämpft hat. Den Einzug ins Finale nur knapp verpasst hat, weil der (noch unerfahrene) Kampfrichter in Ippon nicht gelten lassen hat. Wir sind ihm aber nicht böse deshalb, auch Kampfrichter müssen Erfahrungen sammeln.Gabriel hat es auf jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und das zählt!
verdienter dritter Platz

Gesamt hat die ganze Hohenemser Mannschaft sehr gut abgeschnitten. So lieferte Diana ein sehr guten Finalkampf gegen den Stöckler aus Bregenz (er ist einer der besten Kämpfer in seiner Gewichtsklasse) Stöckler gewann nur knapp und Diana kämpfte die ganze Wettkampfzeit durch. Ich habe vollen Respekt vor diesem Mädchen!!! Die wird mal eine super gute Kämpferin, Korrektur, sie ist schon eine super gute Kämpferin!!!!
Zweiter Platz für Diana!!!

Samstag, 21. September 2013

Drei Gipfelkreuze in drei Stunden. Gurtisspitze 1778, Zerwas Heile Gipfel, Hohe Köpfe 2066m




Ein Gipfel gilt erst als erfolgreich bestiegen, wenn man auch wieder heil im Tal ankommt.
Das waren meine ersten Gedanken am Gipfelkreuz oben und ja hatte was! So einfach war der Steig nicht, der Weg war durch die Wetter kapriolen sehr ausgewaschen und rutschig. Die Stahlseile waren zwar gut und fix montiert, aber es hätte etwas länger sein können:) Der Weg war nämlich teilweise gerade so breit wie ein Fuß von mir und das nicht nur an den abgesicherten stellen.
Im großen und ganzen ist der Weg aber gut begehbar. Voraussetzung sind aber Trittsicherheit. Wer Höhenangst hat, sollte umdrehen. Der Weg ist eindeutig nicht für Anfänger und Kindern angelegt. Die Hinweisschilder am Anfang des Weges sind nicht übertrieben "Vorsicht Alpinerstgeig Trittsicherheit und gutes Schuhwerk"

Am Anfang dieses kleines Abenteuers, war es noch dunkel. Die Morgendämmerung hatte in Gurtis gerade erst angefangen als ich beim Ausgangspunkt meiner Wanderung angekommen bin. Mein Auto parkte ich auf einem kleinen Parkplatz nach der Liftstation Bazora. Kaum bin ich losgegangen trafen die ersten Sonnenstrahlen auf die Drei Schwestern.
Erste Sonnenstrahlen auf die Drei Schwestern

Ein paar Minuten später, man sieht auch den Vollmond rechts oben

Im Tal dagegen wart alles noch trübe und Wolkenverhangen
Rucki zucki und mit schnellen Schritten folgte ich dem Wegweiser Gurtisspitze, mein erstes Ziel für Heute. Auf der Bazoraalpe trafen mich dann endlich auch die erst Sonnenstrahlen.
Bazoraalpe und man sieht ich war nicht mehr alleine unterwegs.
Nach der Alpe ging es wieder in den tiefen dunklen Wald hinein. Nur einmal konnte ich kurz einen Blick auf den Goppenschroffen werfen.
Blick auf den Goppenschroffen 1781m
Kurz unterhalb von der Gurtisspitze bemerkte ich auf den Gegenübern Berge ein Seltsamer Schatten. Dieser erinnerte mich sehr an Drachen, Hausdrachen.
Eindeutig ein Drache oder?
Auf der Gurtisspitze selber war so früh Morgen noch nichts los, dafür zogen die erst Nebelschwaden hoch.
Gurtisspitze 1778m

Viel Aussicht gab es noch nicht

Normalerweise hat man von der Gurtisspitze ne tolle Aussicht.
Danach ging es weiter in Richtung Spitzwiesle. Dabei machte ich kurz beim Gipfelkreuz "Zerwas Heile" halt. Ich weis selber nicht warum ich bisher dieses kleine Gipfelkreuz einfach links liegen gelassen habe.
Zerwas Heile Gipfelkreuz.
Bald nach dem Zerwas Heile Kreuz, erreicht man die Spitzwiese. Links könnte man zur Sattelalpe hinunter gehen. Ich Marschiere aber einem schmalen Weg gerade weiter durch ein Latschenfeld. Wunderbarer Wanderweg, was sich aber bald kurzfristig ändern wird.
Das ist der Einstieg zur Schlüsselstelle
 Von nun an gehe ich sehr Konzentriert weiter, der Weg ist extrem schmal und durch die Regenfälle der letzten Tage ausgewaschen und rutschig. Deshalb verzichtete ich auch darauf mehrere Fotos zu machen.
Hier dich gleiche stelle von der anderen Seite mit zwei unfreiwilligen Models
Nach dieses Abenteuerliches Steiges geht es wieder "normal" über einen kleinen Weg mitten durch Latschenkiefer. Das Herz schlägt schließlich ganz laut vor Freude als man endlich am Gipfelkreuz ankommt. Ich brauchte für den Aufstieg gesamt drei Stunden.
Hohe Köpfe 2066m
Man könnte von hier zur Galinaalpe weiter gehen und dann weiter über die Sattelalpe und nach Gurtis. Ich entschied mich aber dafür den selben Weg zurück zu laufen.
Noch ein paar Fotos zum Abschluss.
Unten rechts Goppaschroffa, im Nebel drei Schwestern und über den Wolken der Angezuckerte Säntis

Blick zum Galinakopf, Lichtenstein

Blick auf die Vorarlberger Alpen

Morgens war ich noch alleine auf der Gurtisspitze, nun wie immer überlaufen


Samstag, 7. September 2013

Täglich Sport!!!

Ich gebe es zu, sportlich war mein Jahr heuer noch nicht viel. Mein Training ist lasch und unregelmäßig. Dabei gibt es gar kleinen Grund für mich so Faul zu werden! Kein regelmäßiges Lauftraining, zu wenig in den Bergen und gerade mal nur 1000 km mit dem Rad unterwegs!
Inspiriert von einem Blog, Sascha und Karin habe ich mir nun beschlossen ein Vorsatz (ich hasse Vorsätze) zu nehmen.
Ab Montag den 9.9.2013 wird wieder täglich und Regelmäßig Sport gemacht!
Die Hauptsportart wird wieder Laufen sein, danach Gymnastik und gucken wir mal ob wir noch ein paar km mit dem Rad herbekommen!

Danke Karin :)

Los gehts.

Ps.: Wenn sich einer Fragt warum erst Montag, dann werde ich euch nun gerne die Antwort geben. Ich mache gerade nen Fortbildungskurs als Turnlehrer und da mache ich eh Sport und das zählt natürlich nicht.


Samstag, 31. August 2013

Durch die Rappenlochschlucht über den Karren auf die Schuttanna.


Einmal im Jahr, sollte jeder Vorarlberger in die Rappenlochschlucht gehen. Lange Zeit war es, wegen eines Felssturzes unmöglich. Seit kurzem ist es wieder möglich, deshalb musste ich einfach mal wieder in die Rappenlochschlucht und den neuen Weg begutachten.
Mit dem Bahn nach Dornbirn, mit dem Bus ins Gütle, am Mammutbaum vorbei und schon geht es los. Rein in die gute alte Schlucht. Es dauert auch nicht lange dann kommt man zum neuen Abschnitt.
rechts geht der neue Weg weg
.Links geht der alte Weg noch ein bisschen
weiter, bis zur neuen Aussichtsplattform. Von diesem Punkt kann man einen Teil der Alten Brücke und den Felssturz erkennen.
Der neue Weg führt nun weiter oben die Schlucht entlang, er ist etwas beschwerlicher als der alte, weil man ein paar Höhenmeter überwinden muss. Jedenfalls ist er nicht "Schesa" Kinderwagen tauglich. Mir persönlich gefällt der Neue Weg viel besser. Der Blick in die tiefe Schlucht gefällt mir sehr gut.


Blick hinter den Felssturz zum gestauten Teil
Als der neue Weg dann wieder in den alten übergeht kann man noch ein bisschen zurück gehen und das ganze Schlamassel von der anderen Seite ansehen.
Oben neue Brücke
Viel Material was da runter gekommen ist
Danach ist man bald beim Staufensee und alles ist wieder beim alten. Wir gehen aber nicht weiter in Richtung Alploch, wir gehen den Staufenseeweg hoch zum Karren. Nach einer guten eineinhalb stunden hat man den 971 m hohen Karren dann auch erreicht. Typisch für so einen schönen Tag war der Karren total überlaufen und wir flüchten gleich weiter in Richtung Kühberg.

Am Gasthof gehen wir vorbei, unser Ziel heißt Schuttanna
Blick zurück, man kann den Bodensee erkennen
Für den Weg vom Karren zur Schuttanna sollte man eine gute Stunde einplanen. Der Weg lohnt sich aber, den das Essen im Berggasthof Schuttanna ist sehr gut. Sehr zu empfehlen sind die Kässpätzle und der Apfelstrudel.
Danach gingen wir, weil genug Zeit übrig war bis der Bus kommt, bis zur Kreiersalpe hinunter. Dabei bemerkten wir das es in Hohenems Intelligente Kühe gibt, die können Straßenschilder erkennen und lesen.


Ist voll Tierlieb, das man für die Kühe Warnhinweis schilder hinstellt, die sie vor den gefährlichen Barriere Warnt!!

Freitag, 30. August 2013

Davenna 1881m Zwölfer Kopf 1843m

Blick zum Zwölfer Kopf
Heute durfte ich mal in Begleitung wandern. Eine ehemalige Arbeitskollegin traute sich mit mir den langen weg auf die Davenna zu gehen. Die Davenna ist ein markanter Gipfel. Wenn man von Richtung Feldkirch her fährt ist es derjenige Berg der das Montafon und das Klostertal von einander trennt.
Er scheint aber nicht oft begangen zu werden, was mir ein Blick in das Gipfelbuch verriet und die Tatsache das wir fast alleine Unterwegs waren. Was mir eigentlich sehr gut gefiel, viel besser als die Überlaufene Berge die jeder geht. Woran es liegt weiß ich nicht, der Weg ist nicht wirklich schwer zu gehen und gar nicht gefährlich. (Wenn man von der Zwölfer Kopf Besteigung absieht) Vielleicht liegt es ja am langen weg?
Was dann das Stichwort für die Wegbeschreibung währe. Gestartet wird in Bartholomäberg, bei der Kirche befindet sich ein großer Parkplatz. Vorbei am Tourismusinfopunkt hoch Richtung Ghf. Rellseck. Bald teilt sich die Strasse, man hat von hier zwei Möglichkeiten. Rechts der Lange weg, links der kürzere. Wir nehmen den kürzeren und ich bin Heilfroh das ich jemanden zum Reden dabei hab. Solche Wanderwege immer geteerten Strassen entlang hasse ich. Etwas Erheiterung sorgte eine alte Gondel die als Sitzgelegenheit aufgestellt wurde. Eine wirklich gute Idee! Hier endet auch die geteerte Strasse, Gott sei dank.
Kapelle unterhalb von Rellseck
Nach einer knappen Stunde sehen wir dann ne Kapelle unterhalb von Rellseck. Hier, beim Ghf Rellseck könnte man kurz einkehren, es wird auch Frühstück angeboten. Wir aber gehen links weiter, Davenna ist bereits angeschrieben. Wir folgen einem leicht ansteigenden langweiligen Güterweg. Ohne Unterhaltung währe ich auf dieser Tour ein armes Schwein.
Endlich haben wir Alplegi erreicht, hier teilt sich der weg wieder. Unser Weg geht auf die andere Seite des Berges und geht endlich in ein schmalen Wiesen weg über. ganz nach meinem Geschmack.
Es geht nun auf der Rückseite des Berges weiter
Es geht nun immer dem Berghang entlang dahin. Es gibt kaum noch Steigungen, es geht eigentlich immer fast eben entlang. links und rechts ist der Weg gesäumt von Latschen, der vermutlich voller Gemse ist.Ihre Hinterlassenschaft kann man überall auf dem Weg sehen.
Dann sieht man sauf einmal den Zwölfer Kopf mit einem majestätischen viel zu großen Kreuz. Der Zwölfer Kopf ist ein kleiner Nebengipfel und sieht irgendwie wie eine Nase aus, von der Davenna.
Zwölfer Kopf
Als wir diese Nase erreicht haben, konnte ich einfach nicht anders. Der Zwölfer Kopf musste bestiegen werden. Ein Wegweiser zeigte mir den Weg. Auf dem Wegweiser war auch geschrieben, Unbefestigter Steig. Zuerst muss man erstmal fünf meter nen Fels Hochklettern, was aber nicht besonders schwierig war. Hinter dieser Schlüsselstelle ging ein normaler Pfad weiter. Kurz vor dem Zwölfer Kopf war aber ein kleiner kurzer Grat zu überwinden. Dieser erforderte dann doch etwas Überwindung, da es links und rechts ziemlich tief runter ging. Dann musste man nur noch ein paar meter den Kopf hochklettern und man hatte das Kreuz erreicht. Sollte man aber nur mit Trittsicherheit und ohne Höhenangst besteigen.
Hier klettere ich gerade rauf
 Die Besteigung dauert vom Wegweiser an ca 8 min. Im Gipfelbuch gab es nicht viele Einträge.

Erfolgreiche Besteigung des Zwölfer Kopfes 1843m
Schnell waren wir wieder zurück und weiter geht es richtig Davenna. Laut Wegweiser sind es nur noch 20 min. Die Zeitangaben waren großzügig, in 20 min schaft man es locker.  Vom Gipfel aus hatt man unbeschreiblich Genialen Aussicht über das Walgau, Montafon und das Klostertal. Auch das Hochgebirgspanorama ist nicht von Schlechten Eltern.
Davenna 1881m

Blick zurück
 



Zum Abstieg muss man nun wieder ein Stück zurück gehen. Es gäbe da noch die Möglichkeit direkt nach ST. Anton ab zusteigen. Wir nehmen aber den gleichen Weg bis Rellseck zurück. Von hier nehmen wir den etwas längeren Weg über den Fritzensee. Der See ist aber nicht besonders sehenswert. Hat sich nicht rentiert.
Für den Aufstieg brauchten wir gute 3,5 Stunden (etwas länger wegen der Zwölfer Kopf Besteigung) Zurück, trotz kleiner Umweg zum Fritzensee, nur 2,5 Stunden. Meine Mitwanderin war auch Topfit unterwegs.
Einkehrmöglichkeit: Ghf Rellseck