Dienstag, 12. Juli 2022

Von Hangspitz über First Grat nach Gütle.

 

*Sing* 

"Vo Mello bis ge Gütle bean i gloufa, d'Füaß hend mr nit weh tau, "

Genau, Klimaneutral fuhr ich mit Zug und Bus nach Mellau. Das hat nicht nur den Vorteil daß man kein Parkplatz Probleme hat. Nein man kann auch interessante Menschen kennenlernen. So sitzt man im  Zug und lächelt einfach die Sitznachbarin an und sagt, toll das man nun wieder die hübschen Gesichter ohne Maske sehen kann und schon ist man in einem interessanten Gespräch verwickelt. Solche Leute lernt man nicht im eigenen PKW kennen.

Dank diesen netten Gespräch kam ich gut gelaunt in Mellau an und da gönnte ich mir beim Spar noch ein kleines Jäuschen und dann ging es los immer weiter hoch, so gut wie alleine. Bis zur Dosegg Alpe. Hier würde ich von zwei Liebesbedürftige Esel Empfangen. 

Also verwöhnte und streichelte ich sie ein bisschen.  Ich konnte mich fast nicht von dem zwei trennen. Die zwei hatten wohl ein gewaltiges Streicheleinheiten Mangel. 😂

Danach ging es gleich über rutschigen schlammigen Weg weiter hoch. Aber es dauerte nicht lange da fand ich ein Stück Holz das an einer Blume hing. Bei genauerer Betrachtung viel mir auf das es ein Falter war. Ein Mondvogel  (Phalera bucephala)


Das war nun schon die zweite Überraschung an diesem Tag. Es sollten aber noch mehr werden. Da geht man ein paar Kurven weiter hoch und blickt zufällig nach links und sieht eine Gruppe von Gemsen. 


Diese blieben aber nicht die einzige Gruppe. Immer wieder sah ich Gemse herumstehen. Nicht nur hinauf zur Hangspitz auch bei der First Grat Überschreitung. Soviel Wildtiere habe ich schon lange nicht mehr gesehen.👍👍👍


Auf der Hangspitz machte ich noch kurz Pause und wechselte mit zwei netten Herren noch ein paar Worte, dann ging es los zum First Grat Überschreitung.


Der Weg ist nur für geübte beschildert und das ist auch gut so. Es gibt ein paar schmalen stellen die man nicht unterschätzen sollte. Ungeübte bitte diesen Grat nicht beschreiten bzw. Nicht alleine. Vor allem Schulklassen mit ungeübten Kinder sollten sich da fern halten.


Ich folgte dem Grat bis zur Mörzelspitze mein weiteres Ziel währe das Gütle gewesen. Leider war aber der Weg zur Amannsbrücke gesperrt. Also ging ich kurzerhand zur Bushaltestelle niedere und fuhr mit den Bus zum Bahnhof.


Ich machte trotzdem 21km und 1540 HM rauf. Auch hinunter waren es fast 1500 HM schöne Tour! 










Donnerstag, 7. Juli 2022

Mit Alois von Damüls übers Portlahorn, Sünserspitze und Hochblanken zurück nach Damüls

 


Es ist schon über ein Jahr her, das Alois und ich es zusammen auf einen Berg schafften. Nun hatte es endlich mal wieder geklappt. Unser Führer war Sammy!

Von Damüls aus starteten wir und Alois legte gleich eine hohes Tempo vor. Zum Glück nahmen die beide sehr auf mich alten Mann Rücksicht. So wurde die eine oder andere Pause eingelegt.

Wir gingen unter den sieben Hügel entlang zur Alpe Oberdamüls. Von da aus weiter auf den Portlahorn. Nach einer kleiner Trinkpause ging es weiter an blauen See vorbei zum Sünsersee. 

Ich konnte weder beim blauen See noch beim Sünsersee Alois davon überzeugen ins kalte nass zu springen. Doch beim Blauen See verweilten wie ein bisschen, da wie davon ausgingen das Ela Vogt gleich Mal da auftauchte. Leider war sie heute aber auf der Silvretta unterwegs.

Nach dem Sünsersee ging es gleich wieder sportlich zur Sünserspitze hoch. Nach einer kleiner Pause ging es dann weiter zum Raggazer Blanken. Auch hier gab es wieder netten Wortwechsel und ein kleines päuschen.

Unser nächstes Ziel, der Hochblanken. Wieder war Alois und Sammy Flott unterwegs. Es ist unglaublich wie fit der Alois ist. Bemerkenswert! 

Auf dem Hochblanken genossen dann Alois und Sammy ihr wohlverdientes Essenpäuschen. Unser nächstes Ziel sollte die Ellsenalp Stube werden.  Wir machten aber noch einen kleinen Abstecher auf das hohes Licht bevor es zu unseren wohlverdienten Bier 🍺ging. 

Das kalte Bier 🍻 tat gut und das erste war viel zu schnell leer. 🤭  Danach ging es wieder zügig hinunter Richtung Damüls.

War ne tolle Tour mit Alois. Er und Sammy sind einfach tolle Wanderbegleiter. Immer was nettes zum plaudern und ab und zu konnte man sogar mit Sammy kuscheln.

Gesamt machten wir 1200 Höhenmeter und fast 19 km.


Montag, 27. Juni 2022

Mein erster luxemburgischen Berggipfel

 


Da ist man mit einer Vorarlberger Musikgruppe auf einem luxemburgischen Musikfestival und hat ein bisschen Zeit. Tja dann muß der Alf doch Wandern gehen! Aufi aufi auf den Berg.

Der höchste Punkt von Luxemburg ging sich für mich leider nicht aus. Der war von meinem Standpunkt zu weit entfernt und außerdem hatte ich nicht die notwendige Berg Ausrüstung dabei. Keine Sauerstoff Flaschen und kein Kletterseil. 😃😃😆

Also fasste ich mir einfach den nächst gelegenen Berggipfel ins Auge. Das war somit der Giele Botter 400m. Weil ich von dem luxemburgischen Musikfestival so begeistert war sang ich während der Wanderung leise vor mich her.

"Ich muss auf einen Luxemburgischen Gipfel, es kann doch nicht so schwer sein, sind doch nicht so hohe Bergchen"

Zum Glück war ich alleine unterwegs. So konnte mein schlechtes Gesang keinem auf die Nerven gehen!

Die letzten Meter musste ich weglos gehen. Ich schaffte es Gott sei Dank trotz der fehlenden hochalpinen Ausrüstung, ohne Probleme!

Zurück ging ich dann über einen anderen Weg. Da ich auf der Karte lass, Franz von Assisi, ich ging davon aus, das dies eine Kapelle sein müsste. Doch als ich dort war, sah ich das es wahrscheinlich eher ein Pfadfinder Häuschen ist.

Egal die kleine Wanderung, 4,5 km und mit 135 HM, hatte Spaß gemacht! 







Samstag, 18. Juni 2022

Sibratsgfäll auf den Renkknie Burstkopf weiter auf den Feuerstäterkopf

 

Nachdem es Alois und ich einfach nicht schaffen gemeinsam auf Wanderung zu gehen, habe ich mir gedacht, ich folge einmal auf seiner Spuren. Nur habe ich seine drei Gipfel Tour anders herum gemacht. 

Ich fühlte mich sehr wohl auf dieser schönen einsame Wanderung. Ja Alois weiß halt wo man schöne Genuß Wanderungen machen kann!

Von Sibratsgfäll bin ich hoch zur Bereuter Riesalpe bzw Hochriesalpe. Von da waren es nur noch ein paar Schritte zum Renkknie 1411m hoch.

Nun ging es rüber zur Neuburg Alpe und weiter Richtung Gmeiner Burstalpe vorbei an der Antonius Kapelle und hoch zum Burstkopf 1559m.

Um ein paar Höhenmeter zu sparen ging ich direkt weglos weiter Richtung Feuerstätterkopf 1645m.

Hier ging ich weiter hinunter zur Bereuter Neuälple bzw. Lustenauer Riesalpe. Der weiter Abstieg nach Sibratsgfäll war unspektakulär.

Ich machte trotzdem gute 18km und ca 1200 HM rauf bzw runter. War eine tolle einsame Wanderung nur 4 Menschen begegnet. 









Donnerstag, 16. Juni 2022

Von Viktorsberg über den First nach Hohenems

 

Die Linie 55 Schuttanna/ Hohenems Reute habe ich ja schon gut ausgetestet und für gut befunden. Heute dachte ich mir, teste ich mal ne andere Bergstrecke. Die Linie 63 nach Viktorsberg. 


Ich bin positiv überrascht. Der Bus, pünktlich sauber und der Fahrer Top. Der machte sogar die vordere Türe auf und man wurde mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Die Fahrt rauf, top! Man merkte kaum die Kurven und der Bus (Mercedes) war voll. Danke nochmals für die tolle Fahrt.


Von der Endstation aus ging es für mich dann hoch über den letze zum First. Eine tolle einsame Wanderung. Ich hatte sogar das Glück Gemse zu sehen. Leider lag mein Fotoapparat Zuhause und mit dem Handy konnte ich es nicht so gut einfangen.

Tja das ist halt der Vorteil wenn man alleine unterwegs ist. Es verläuft alles ruhiger und kein geschwätzt warnt die Wildtiere vor. Und ehrlich gesagt, das ist auch der Grund warum ich gerne in den Bergen bin. Nicht wegen der sportlichen Leistungen. Oder dem Schwierigkeitsgrad der Tour. Nein ich liebe die Ruhe in der Natur.

Vom First ging es runter zur Treiet Alpe und von hier wieder Richtung Kugel Alp. Die Hohe Kugel ließ ich diesmal links liegen, da oben war gewaltig was los. Hinunter zur Emser Hütte. Natürlich mit einkehrschwung. Was kühles zu trinken und ne gute Suppe. Zum Abschluss gab es einen feinen Zirbenschnaps.

Über den Stuarottel Weg hinunter zur Ranzenberg Alpe und dann Hohenems Reute. Wo mich die Linie 55 wieder super nach unten brachte!

Gesamt war ich 18 km unterwegs und machte im aufstieg 1200 HM im Abstieg waren es fast 1400 HM.