Sonntag, 27. Oktober 2019

Via Alpina R54 und teile von R55 Buchboden St. Gerold


Die Wanderung startete für mich schon in Sonntag, da der Bus nur dahin fuhr. Das hieß für mich ca 3 km mehr zulaufen! Aber kein Problem.

Buchboden im Groß
Walsertal
Im Dorfzentrum bei der Kirche fängt die tatsächliche Wanderung an.


Der Weg ist gut Ausgeschildert und folgt zum größten Teil der Lutz. Nur zwischen Blons und St Gerold muss man genau drauf achten welchem weg man folgt. Im Grunde folgt man immer dem Walserweg.

Der herbstliche Weg von Buchboden zur Lutz hinunter
Ich war auf der gesamte Wanderung sehr alleine unterwegs. Ich begegnete auf dieser 22 km nur eine Gruppe von Wanderern und einem MTB Biker.


Die Lutz ist ein sehr schöner starker Fluss. Es gibt auch immer wieder was zu entdecken.



Wie diese Schwefelquelle, in der man nicht nur Kneipen kann, es gibt auch eine Badestelle in der nähe.


Oder solchen kleine Tümpel, in denen es von Leben nur so wimmelt!

Auch mehrere Wasserfälle laden bei heißem Wetter zu einer kalten Dusche ein.


Zahlreiche angelegte Feuerstellen, laden zum Pausieren ein.

Das wunderschöne herbstliche Große Walsertal
Immer drauf achten das man auf dem richtigen Weg ist
Herrliches Panorama auf die schönen Walserdörfe
Wenn die Sonne den kalten Boden küßt


Langsam verlasse ich die Lutz und es geht durch herbstliche Wälder weiter. Die Wege werden nun etwas Abenteuerlich, bei feuchten Wetter ist mit Rutschgefahr zu rechnen.
Ein Projekt der HTL Bludenz


Schließlich komme ich müde bei der Propstei St. Gerold an.


Zum Glück gibt es hier ne Gaststätte und ich kann mich stärken.


Eigentlich währe hier die Via Alpina R54 zu ende. ich beschloss mich nach der guten Stärkung, einen Teil der R55 zu beginnen. Die Strecke bis Thüringerberg.
Bis zur Bushaltestelle sind es noch knapp 3 km. Ein  großer Teil führt durch Wälder der letzte teil leider der Hauptstraße entlang.



Der weitere Weg von Thüringerberg nach Feldkirch, wird als sehr langweilig beschrieben. Ich bin trotzdem gespannt darauf, wenn ich dazu komme ihn zu erwandern.
Gesamt bin ich 22 km unterwegs gewesen, 690 km rauf und 697 hinunter. der Via Alpina R54 wird mit 15,8 km und ner Laufzeit von knapp 4 Stunden angegeben.

Montag, 13. August 2018

Übleschlucht Laterns, ein schöner Ausflug bei heißen Temperaturen

Gegangen am 30,07.18

Wenn der Sommer da ist und es fast unerträglich heiß wird, wandert man gerne mal in den kühlen Schluchten unser schönen Berge herum. Die Übleschlucht ist zwar ne kleine Schlucht, aber, nicht übel! Sollte man gesehen haben.
Beginnen tut die Wanderung in Laterns gegenüber dem Gasthof Löwen. Hier befindet sich auch eine Bushaltestelle, man kann also gemütlich mit dem Öffi zur Wanderung kommen. Für die was mit dem PKW zur Wanderung kommen, gibt es etwa 500 Meter weiter oben ein öffentlicher Parkplatz. Der Wanderweg ist gut beschrieben und beginnt, wie schon gesagt gegenüber dem Gasthof Löwen.

Zuerst geht es über Wiesen immer weiter hinunter ins Tal.

Bald erreicht man aber den Wald, hier ist es schon etwas kühler. Der Weg wird aber auch anspruchsvoller.

Es geht schnell voran und schon bald steht man in der kühlen und fantastische Übleschlucht.



Am Ende der Schlucht angekommen gibt es die Möglichkeit nach Übersaxen oder Rankweil weiter zu wandern.


Ich dagegen entschloss mich dazu etwas länger in der Schlucht zu bleiben und das kühle Nass etwas zu genießen. Es gibt da mehrere Möglichkeiten entlang der Schlucht Baden zugehen. Am Anfang der Schlucht zweigt ein kleiner nicht markierter Weg ab. Dieser führt dann direkt zum Bach hinunter und bietet da eine schöne Bademöglichkeit.

und rein ins kalte Nass.

Danach bin ich wieder über den gleichen Weg zurück. Die Übleschlucht ist auf jeden Fall ein Besuch wert!!!!!

Distanz: ca 6 km
Aufstieg: ca 300 Höhenmeter
Abstieg: ca 300 Höhenmeter
Dauer: 1,5 - 2 Stunden. kommt drauf an wie lange man mit staunen verbringt.
Einkehrmöglichkeit ist der Gasthof Löwen

Dienstag, 7. August 2018

Montag, 6. August 2018

Glattmar 1930m Walsertal


Gegangen im Mai 2018
Von Sonntag aus fahren wir mit der Seilbahn Sonntag Stein hoch zur Bergstation Stein. Hier gibt es auch eine kleine Berghütte, wo sich ein Einkehrschwung mehr als rentiert.

Oben angekommen geht es dann gleich weiter über einen Wiesen weg. Vorbei an dem Sessellift, der natürlich nur im Winter im Betrieb ist.

Und vorbei an den hübschen süßen Walserkühen.

Diese Saftigen Frühlings wiesen sind voller Blumen.

Nach der Bergstation des stillgelegten Sesselliftes, geht es dann noch ein Stückchen recht zackig hoch.

Es ist aber nicht mehr weit bis zum Gipfelkreuz.
Glatmar 1930m
Ein Tolle Aussicht gibt es von hier.




Wir gingen dann den gleichen Weg zurück. Und wie schon gesagt, das Einkehren in die Seilbahnstuba Sonntag Stein lohnt es sich.

Distanz ca 6km
Aufstieg: 612m
Abstieg:612m
Dauer; gemütliche 3 - 3,5 Stunden


Mittwoch, 2. Mai 2018

Hohenemser Geheimwege, Äuelegrat, Bepposteig, Wandfluhgrat und über Eselstreppe heim


Hohenems ist von Grund aus ne Geheimnisvolle Stadt und seit jeher mit geheimnisvollen Menschen gesegnet. Seit der Gründung von Ems, ist dieser Ort voller Geheimnisse, eins der noch ungelösten Geheimnisse ist der Aufenthaltsort des Goldenen Kegelspiels. Bei Renovierungsarbeiten auf der Ruine Alt Ems wird ja immer wieder goldener Schmuck gefunden (zuletzt 2016), wer weiß wann es endlich soweit ist und auch das Sagen umwobene goldene Kegelspiel gefunden wird? Passend dazu gibt es in Hohenems noch zahlreiche Geheimwege in die Berge.
Ein paar davon, bin ich hier mit wundervollen netten und sehr sympatischen Menschen abgelaufen. Carola, Otto, Lukas, Gisela und Marc.

Gestartet sind wir von der Parzelle Ledi, beim Schießstand gibt es ein Parkplatz für Wanderer.  Man läuft Richtung Alpe Gsohl und, wenn man weiss wo, findet man den Einstieg in den Äuelegratweg. Da geht es dann gleich sehr zünftig hoch.

Es geht erst mal ein bisschen durch den wald, bis man dann auf dem Grat steht. Schwindelfreiheit sollte hier Voraussetzung sein. :-)

Man macht hier gehörig Höhenmeter, es geht fast nur steil Bergauf.
Blick zurück, alle noch da!
Ohne große Verschnaufpause geht es gleich dem Beppo Steig hoch.


Oberhalb des Beppo Steiges geht es dann auf Normalweg weiter Richtung Luchsfalle, hier begutachteten wir noch ne kleine Höhle.

Am Ende Der Luchsfalle gehen wir dann Richtung Hohenemser Hütte weiter.
Luchsfalle
Ohne  Probleme finden wir den Einstieg zum Wandfluhgrat.

Es geht da gleich mal kräftig hoch.

Freies Klettern Stufe 2 sollte kein Problem sein!!

Am Ende des Wandfluhgrates wartet eine verdiente Erfrischung in der Naturfreunde Hütte, der Emser Hütte.
Runter folgen wir dem Stuharotelweg der zurück bis zur Hohenemser Reute führen würde, wir nehmen aber den sogenannten Eseltreppenweg der uns zum Schießstand von Hohenems zurück führt.

wir brauchten für die ca 10km, gemütliche 6 stunden.
Aufstieg 979m
 abstieg 967m