Freitag, 17. Februar 2012

Die schwerste Hohen Kugel Besteigung bisher!


Es hat ja sehr viel Geschneit in den letzten Tage und sehr stark gewindet! Dies bekam ich heute zu spüren. Die Wege waren so gut wie nicht gespurt, vorallem mein Lieblingsweg nicht. Zum Teil steckte ich bis zu den Hüften im Tiefschnee, kurz unter dem Gipfel kroch ich sogar streckenweise auf meinen knien um mein Gewicht besser zu verteilen und nicht zu tief ein zu sinken.
Es War heute Extrem anstrengend, aber auch Extrem schön! Der Gipfelerfolg ist um einiges süßer wenn man alles geben musste um rauf zukommen!
heute ging ich zudem auch noch der etwas längere Weg über den Gsohlgüterweg hoch um dann wieder auf die alt bekannte Route abzubiegen. Alter Gsohlweg, Gsohl, Wießer Stohweg, Hohe Kugel Hemser Hütte Gsohl, alter Gsohlweg, Schützweg und Heim :-)
Hier ein paar Eindrücke, wir fangen mit dem gefrorenen Emsbach an.


 Von hier ging es sehr zügig zur Gsohlalpe hoch. Der Weg war ja auch gut geräumt (abgesehen vom alten Gsohlweg)

Danach konnte ich den spuren eines Tourenskifahrers folgen.

Bis ich auf den Jungfräulichen Weg zu Hohen Kugel hoch traf!!! Mein Lieblingsweg.



Schließlich nutze ich wieder die Spuren eines Skifahrers für die letzten Meter bis zum Grat.
Endlich der Gipfel

Nachdem anstrengenden abstieg bis zur Hohenemser hütte, wo ich mir ein zwei gläschen gönnte, wurde ich beim weiteren abstieg mit einem wunderschönen Sonnen untergang belohnt.


Als ich dan zuhause ankam war es schließlich stock dunkel :-) Ich Müde und glücklich!

Kommentare:

  1. Ganz schön mutig, alleine unterwegs zu sein!
    Lieben Gruß, Christine

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    1. Eigentlich hast du recht. man sollte dies nicht unbedingt nachahmen. Vorallem als Ortunkundiger!
      Ich hatte bei dieser Wanderung den Vorteil das ich hier aufgewachsen bin und jeden stein jedes bäumchen mit Vorname kenne. Ich wußte wie man die Lawinenhänge umgehen kann und wie man laufen musste. Durch das ich auch regelmäßig Sport mache, konnte ich auch die sportliche herausforderung mühelos leisten. Diese Wanderung war definitiv nicht für normale Sontagswanderer.
      Bei dir daheim, währe ich sicherlich nicht ohne ortskundigen führer in die berge gegangen. Einer wie du z.B! :-)

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  2. So eine erfahrene Berggeherin bin ich leider nicht, aber vielleicht ergibt sich im Sommer mal eine Gelegenheit!
    Allerdings bin ich nicht schwindelfrei und die Zugspitze zu Fuß reizt mich garnicht. Aber ansonsten lässt sich bestimmt was einrichten!
    Liebe Wintergrüße von Christine

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  3. Jo Mai, es muß nicht immer der größte Berg sei! Garmisch und umgebung hat doch soviel schönes zu bieten. Wir werden da sicherlich auch was finden.
    Die zugspitze muss ich sowieso noch ganz genau planen. will da oben sein bevor der große ansturm kommt!
    mfg Alf

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